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"Akira": Dreht "Get Out"-Regisseur Jordan Peele das Anime-Remake?

Düst Akira bald über die große Kinoleinwand?
Düst Akira bald über die große Kinoleinwand? (©YouTube/The Capsules 2017)

Es scheint so, als hätten Realfilm-Remakes von Anime-Klassikern gerade Hochkonjunktur in Hollywood. Nach "Ghost in the Shell" und "Death Note" könnte "Akira" endlich als nächster großer Blockbuster die Kinos stürmen. 

Zugegeben, die Realverfilmung des erfolgreichen Mangas bzw. Animes "Akira" durch Warner Bros. ist bereits seit Jahren in Planung – mit immer wechselnden Regisseuren, die mit dem Remake in Verbindung gebracht werden. Doch jetzt sieht es tatsächlich so aus, als würde das Studio endlich Nägel mit Köpfen machen.

"Akira"-Remake mit Newcomer Jordan Peele?

So berichten verschiedene Onlinemedien von ernsthaften Verhandlungen, in denen sich Warner Bros. aktuell mit "Get Out"-Regisseur Jordan Peele befinden soll. "Insider sprechen von einem aggressiven Vorgehen des Studios, um Jordan Peele unter Vertrag zu bekommen [...] und die Verhandlungen sollen vielversprechend laufen", meldet etwa The Tracking Board. Auch angesichts der im Jahr 2020 in Tokio stattfindenden Olympischen Spiele wäre es tatsächlich der perfekte Zeitpunkt für Warner Bros., das lang erwartete "Akira"-Remake endlich in Angriff zu nehmen. Immerhin passen die Ereignisse im Manga beinah aufs Jahr genau zur realen Veranstaltung. (Die Handlung von "Akira" ist im Jahr 2019 angesiedelt, vor dem Hintergrund der 2020 anstehenden Olympischen Spiele. Protagonist Akira ist in einer kryogenen Kammer unterhalb des Olympia-Stadions untergebracht.)

Erneute Casting-Kontroversen?

Gleichzeitig dürfte die Produktionsfirma angesichts der Fan-Kontroversen um das Casting in "Ghost in the Shell" und "Death Note" vorsichtig an das erwartete Remake herangehen. In beiden Adaptionen wurden Amerikaner für ursprünglich japanische Figuren besetzt. Wieder ein Argument, das für eine Beteiligung von Jordan Peele zu sprechen scheint, denn schon sein Regiedebüt "Get Out" wurde extrem für den Umgang mit ethnischen Fragen gelobt. "Akira" zu amerikanisieren, dürfte eine schwierige Aufgabe werden, ist der gesamte Inhalt des mehr als 2000 Seiten umfassenden Mangas doch tief mit Japan und seiner Kultur verbunden.

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