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"Alien: Covenant" legt ernüchternden Kinostart hin

Michael Fassbender in seiner Doppelrolle als Androiden-Duo wollten am ersten Wochenende weniger "Alien: Covenant"-Zuschauer als gedacht sehen.
Michael Fassbender in seiner Doppelrolle als Androiden-Duo wollten am ersten Wochenende weniger "Alien: Covenant"-Zuschauer als gedacht sehen. (©Twentieth Century Fox 2017)

Die Kritiken zu "Alien: Covenant" sind gut, doch das Publikum scheint noch etwas zu zögern. Am ersten Wochenende nach dem Kinostart blieben die Einnahmen hinter denen des Vorgängers "Prometheus" zurück. Grund zur Sorge um das Franchise gibt es aber nicht.

Mit "Alien: Covenant" kehrt Regie-Altmeister Ridley Scott zu den Wurzeln seiner populären Sci-Fi-Horror-Reihe zurück und heimst dafür viel Lob ein – unter anderem auch in unserer Filmkritik. Finanziell gesehen besteht allerdings wenige Tage nach dem Start noch Luft nach oben: Rund 36 Millionen US-Dollar konnte das Sequel in seinem Heimatmarkt USA einspielen. Das ist deutlich weniger, als der Vorgängerfilm "Prometheus" zum gleichen Zeitpunkt hereinholte: Das Prequel kam 2012 auf 52 Millionen US-Dollar. Auch das Spin-off "Alien vs. Predator" legte 2004 mit 38 Millionen US-Dollar einen besseren Kinostart hin.

"Alien: Covenant": Verkaufszahlen gut, aber hinter den Erwartungen

Trotz der zunächst ernüchternden Zahlen ist "Alien: Covenant" aber der erfolgreichste Film dieses Wochenendes, wie das Magazin Collider berichtet. Selbst den Megaseller "Guardians of the Galaxy 2" ließ der Film bei den Wochenendeinnahmen knapp hinter sich – der Marvel-Blockbuster läuft allerdings auch schon in der mittlerweile vierten Woche. Bis "Alien: Covenant" dessen bisherige US-Gesamteinnahmen von über 300 Millionen US-Dollar eingespielt hat, dürfte es noch etwas dauern – wenn es dazu überhaupt kommt.

Zufriedenheit bei 20th Century Fox zum Kinostart

Die Produktionskosten, die laut dem Magazin Variety bei rund 97 Millionen US-Dollar liegen, hat der Film aber immerhin schon wieder eingespielt, wenn man die globalen Verkaufszahlen betrachtet: 117,8 Millionen US-Dollar kamen hier unterm Strich bisher zusammen. Entsprechend haben die Verantwortlichen beim Filmstudio 20th Century Fox auch kein Problem mit dem etwas mäßigen Start.

Vertriebschef Chris Aronson zeigte sich gegenüber Variety angesichts der Umstände zufrieden. "Prometheus" hatte vor fünf Jahren als große Rückkehr von Ridley Scott zu seinem "Alien"-Franchise eine viel größere Werbewirkung. Dass der Nachfolger unter unspektakuläreren Umständen nun etwas weniger einspiele, ist laut Aronson "der normale Gang des Geschäfts".

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