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"Alien": Ridley Scott erklärt ikonischen Chestburst-Moment

Schon lange bevor "Alien: Covenant" die Welt mit seinen Xenomorphen in Schrecken versetzte, wurde der Grundstein für das gesamte Franchise durch einen einzigen ikonischen Moment gelegt. Die sogenannte Chestburst-Szene aus dem ersten "Alien" von Ridley Scott gilt seither als großer Moment der Kinogeschichte. Jetzt erklärt der Regisseur seine Tricks von damals.

In einem detaillierten Schritt-für-Schritt-Video erklärt Regisseur Ridley Scott, wie er die berühmte Chestburst-Szene im allerersten "Alien" auf die Beine gestellt hat. Also jenen Moment, in dem das außerirdische Wesen aus der Brust eines Crew-Mitglieds springt.

"Alien": Das war noch echte Handarbeit

Als Ridley Scott seinen ersten "Alien"-Film in die Kinos brachte, musste der Regisseur noch völlig ohne digitale Effekte auskommen – immerhin war das im Jahr 1979. Trotzdem behielten die Zuschauer vor allem die Chestburst-Szene in bleibender Erinnerung.

"Wir haben alles in einem Shot gemacht und ich habe von Anfang an fünf Kameras gleichzeitig eingesetzt", erklärt Scott sein Vorgehen im Interview mit GamesRadar. "[John Hurt] hatte ein Kissen unter dem T-Shirt, einen Beutel mit Blut [...] und nachdem der geplatzt war, habe ich einen Cut gemacht. Auf dem Tisch ist danach nur eine Hülle als Double für seinen Oberkörper, wenn man das Bild langsam laufen lässt, sieht man es". Und aus dieser Hülle bricht im nächsten Moment die Alien-Larve hervor – sehr zum Schrecken von Cast und Zuschauern.

Ein Franchise ist geboren

Schon damals wusste der Regisseur sofort, dass er einen besonderen Moment der Kinogeschichte vor sich hatte. "Ich wusste, dass das der Moment war, das war der Beginn des 'Alien'-Franchises." Inzwischen ist mit "Alien: Covenant" bereits der sechste Film der Reihe in den deutschen Kinos angelaufen und noch ist kein Ende in Sicht.

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