Alles auf Anfang: Sony lässt neues "Silver & Black"-Skript schreiben

"Silver & Black" lassen auf sich warten.
"Silver & Black" lassen auf sich warten. (©Marvel via YouTube / Hybrid Network 2018)
Jutta Peters Wartet noch immer auf ihren Brief aus Hogwarts. Erwägt alternativ eine Laufbahn bei den Avengers.

Die Macher der geplanten Marvel-Comicverfilmung "Silver & Black" müssen noch einmal bei Null beginnen. Sony cancelte jetzt den bereits angekündigten Kinostart. Gänzlich auf Eis gelegt wurde das Projekt rund um die weiblichen Charaktere Silver Sable und Black Cat jedoch nicht.

Eigentlich sollte "Silver & Black" schon am 8. Februar 2019 in den US-Kinos anlaufen. Statt auf die Produktion zu zu steuern, wurde die Marvel-Adaption nun allerdings von Sony auf "unbestimmte Zeit" verschoben, wie Collider berichtet. Prompt bangten die Fans um das generelle Schicksal des weiblichen Spiderverse-Ablegers. Doch Regisseurin Gina Prince-Bythewood gab schnell Entwarnung.

"Silver & Black" kommt noch!

Das Projekt sei keinesfalls gestorben, man wolle lediglich mit der Ausarbeitung der Story noch einmal von vorn anfangen, erklärte die Filmemacherin, die auch für die neue Marvel-Serie "Cloak & Dagger" verantwortlich zeichnet.

"Mit 'Silver & Black' ist es so, wenn du einen Film dieser Größenordnung machst, dann muss es richtig sein", begründete Prince-Bythewood Sonys Entscheidung. "Wir haben tatsächlich kollektiv beschlossen, zum Anfang zurückzugehen und noch einmal neu zu starten. Das wird Zeit brauchen. Also offensichtlich würde ich jetzt gerne schon drehen, aber etwas zu filmen, bei dem ich weiß, dass es nicht so gut ist, wie es sein könnte – ich bin einfach nicht der Typ, der etwas dreht, das neu geschrieben wird, während du es drehst." Zunächst wolle sie das perfekte Skript haben, schloss die Regisseurin in ihrer Erklärung.

Der (nicht so) kleine aber feine Unterschied zwischen Film und TV

Darüber hinaus äußerte sich Gina Prince-Bythewood zu den Unterschieden zwischen der Produktion einer Marvel-Serie wie "Cloak & Dagger" und der Arbeit an einem Feature-Film wie Sonys "Silver & Black". "Ich würde sagen, auf der Film-Seite ist alles vergrößert. Es ist eine Menge Geld [im Spiel]. Darum muss man sichergehen, wenn man so viel Geld ausgibt, dass man eine gute Story erzählt. Da sind mehr Meinungen und mehr Geld [involviert] und es ist einfach ein größerer Sandkasten." Sie werde aber sicherlich einige der innovativen Erfahrungen, die sie mit "Cloak & Dagger" sammelte, mit zum Spielen in den "großen Sandkasten" bringen, versprach die Regisseurin zu guter Letzt.

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