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Alles neu? Darum brechen die Oscars 2018 mit der Tradition

Jennifer Lawrence darf dieses Jahr mit Kollegin Jodie Foster den Preis für die "Beste Darstellerin" überreichen.
Jennifer Lawrence darf dieses Jahr mit Kollegin Jodie Foster den Preis für die "Beste Darstellerin" überreichen. (©picture alliance / AP Invision 2018)

Hollywood ist im Umbruch. Das bewies im letzten Jahr besonders die #MeToo-Debatte um die allgegenwärtige sexuelle Belästigung von Schauspielerinnen im Business. Grund genug bei den Oscars 2018, den Fokus vermehrt auf die Schauspielerinnen zu setzen.

So werden nicht, wie sonst üblich, die Vorjahresgewinner aus der Kategorie "Bester Hauptdarsteller" und "Beste Hauptdarstellerin" den Preis für das jeweils andere Geschlecht überreichen. Stattdessen wird vier ehemaligen Preisträgerinnen die Ehre zuteil, den Goldjungen in den wichtigen Kategorien zu verkünden, wie Variety berichtet.

Hauptdarstellerkategorie in Frauenhand

So werden Jennifer Lawrence und Jodie Foster den Preis für die "Beste Hauptdarstellerin" überreichen, während Jane Fonda und Helen Mirren dasselbe für die Kategorie "Bester Hauptdarsteller" tun werden. Ein Grund für diese Änderung mag darin bestehen, dass der letztjährige Oscarpreisträger Casey Affleck ("Manchester by the Sea") aufgrund von Vorwürfen der sexuellen Belästigung der Awardshow aus eigenem Wunsch fernbleibt. Damit solle nicht vom Preis angelenkt werden, hieß es damals laut Varitey von Seiten der Academy.

Oscars 2018 ohne Picture-Fail?

Gleichzeitig soll dieses Jahr ein Fehler des letzten Jahres wieder gut gemacht werden. Warren Beatty und Faye Dunaway hatten 2017 versehentlich "La La Land" statt "Moonlight" als "Besten Film" des Jahres verkündet und damit einen kleinen Skandal ausgelöst. Die Hollywood-Urgesteine hatten den falschen Umschlag ausgehändigt bekommen. Dieses Jahr bekommen Beatty und Dunaway die Chance, alles richtig zu machen und dürfen noch einmal den Preisträger in der Königskategorie präsentieren. Laut TMZ üben sie schon fleißig im Dolby Theatre.

Sendehinweis
Ob dieses Jahr alles glattgeht, erfahren wir in der Oscarnacht vom  4.  auf den 5. März.

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