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"Aquaman": James Wan war nicht erste Wahl für die Regie

Was?! Ein berühmter Regisseur wollte mit "Aquaman" nichts zu tun haben.
Was?! Ein berühmter Regisseur wollte mit "Aquaman" nichts zu tun haben.

James Wans "Aquaman" avancierte zum Rekord-Kinohit von DC – und es ist kein Geheimnis, dass Warner Bros. den Regisseur auch für das Sequel verpflichten will. Umso skurriler erscheint rückblickend, dass Wan die Comicverfilmung anfänglich gar nicht drehen sollte. Zunächst fragte Warner bei einem anderen Filmemacher an.

Warner Bros. wollte ursprünglich keinen Geringeren als "Herr der Ringe"-Mastermind Peter Jackson für "Aquaman" an Bord holen. Der Regisseur sagte aber ab. Der Grund: Jackson hat nicht das geringste Interesse, einen Superhelden-Film zu inszenieren, wie er jetzt im Interview mit Empire erzählt.

Doppelt hält besser

Warner-CEO Kevin Tsujihara sei an ihn herangetreten und habe ihm den Regieposten für "Aquaman" angeboten, berichtet Peter Jackson. Er habe abgelehnt – gleich zweimal.

"Er fragte: 'Bist du ein Fan von Aquaman?' Ich sagte: 'Nein.' Sechs Monate später: 'Peter, bist du ein Fan von Aquaman?' Ich erwiderte: 'Nein, Kevin, ich habe dir das schon gesagt'", so Jackson. Erklärend fügt der Filmemacher hinzu: "Ich bin kein Superhelden-Typ ... Filme sind hart. Ich will nur etwas machen, für das ich eine tiefe Leidenschaft empfinde."

Auf die Frage, wann Jackson seinen nächsten Spielfilm angehen wolle, antwortet der Starregisseur: "Ich schätze, dass ich in den nächsten ein bis zwei Jahren keinen weiteren Kinofilm machen werde."

James Wan führt "Aquaman" zum Erfolg

Für "Aquaman" war Jacksons Absage kein Rückschlag: An seiner Stelle nahm sich Horrorfilm-Profi James Wan der Comicverfilmung rund um Arthur Curry an – und machte "Aquaman" zum finanziell erfolgreichsten DC-Film aller Zeiten. Ob Wan auch das geplante Sequel verantwortet, macht der Regisseur allerdings vom Drehbuch abhängig.

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