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"Barry": Neuer Film über Barack Obamas Jugendjahre

In "Barry" steht die Studienzeit des jungen Barack Obama (Devon Terrell) im Mittelpunkt.
In "Barry" steht die Studienzeit des jungen Barack Obama (Devon Terrell) im Mittelpunkt. (©Netflix/Linda Kallerus 2016)

Die Präsidentschaft von Barack Obama neigt sich dem Ende zu. Nun wird dem scheidenden US-Staatsoberhaupt ein filmisches Denkmal gesetzt: "Barry" begleitet einen jungen Obama durch sein Studium. Ein Teaser zeigt nun erstes Bewegtbildmaterial.

Im November sind Wahlen in den USA und egal, ob das nächste Staatsoberhaupt Hillary Clinton oder Donald Trump heißt: Amtsinhaber Barack Obama räumt nach zwei Legislaturperioden in jedem Fall das Oval Office. Der Film "Barry" kommt da gerade zur richtigen Zeit und wirft Ende dieses Jahres einen Blick auf den Werdegang des Mannes, der zum ersten schwarzen Präsidenten der USA wurde.

"Barry" zeigt Obamas College-Zeit

Im Jahr 1981 steckt Barack Obamas politischer Aufstieg noch in den Kinderschuhen. Als junger Mann, der von seinen Freunden beim Spitznamen "Barry" gerufen wird, zieht er nach New York, um dort Politikwissenschaften und englische Literatur zu studieren. Laut der Beschreibung, die dem nun veröffentlichten Teaser-Trailer beigefügt ist, legt der Film einen Fokus auf die schwierigen Verhältnisse, mit denen Obama in seiner Studienzeit konfrontiert war: seine belastete Beziehung zu seinen Eltern, die Konflikte mit seinen Studienkollegen und das rassistisch aufgeladene Klima in den USA. Der Teaser selbst liefert vor allem stimmungsvolle Bilder und wirft einen ersten Blick auf Schauspieler Devon Terrell. Der Newcomer übernimmt die Hauptrolle in "Barry", Regie führte der hierzulande vergleichsweise noch unbekannte Regisseur Vikram Gandhi. Ab dem 16. Dezember 2016 läuft der Film bei Netflix.

Zweiter Obama-Film in einem Jahr

Filme über Barack Obama haben dieses Jahr wenig überraschend Konjunktur. So ist "Barry" nicht der erste halb-fiktionale Einblick in die Vergangenheit des US-Präsidenten: In "My First Lady" verarbeitete Regisseur Richard Tanne im Sommer dieses Jahres bereits das erste Date des späteren Präsidentenpaares Barack und Michelle Obama als Stoff für ein romantisches Biopic.

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