"Batgirl"-Regie: Whedon ist raus – Warner sucht nach weiblichem Ersatz

Bat-Signal aus: Batgirl dürfte Gothams Rächer in nächster Zeit nicht zur Hilfe eilen. Erst einmal wird eine Regisseurin gesucht.
Bat-Signal aus: Batgirl dürfte Gothams Rächer in nächster Zeit nicht zur Hilfe eilen. Erst einmal wird eine Regisseurin gesucht. (©Warner Home Video 2017)
Jutta Peters Wartet noch immer auf ihren Brief aus Hogwarts. Erwägt alternativ eine Laufbahn bei den Avengers.

Für die "Justice League"-Verfilmung sprang Joss Whedon lediglich als Ersatzmann ein, "Batgirl" sollte hingegen ganz und gar sein Werk werden. Doch nun gab der Filmemacher überraschend den Regieposten für den geplanten DC-Film auf. Berichten zufolge will Warner jetzt auf das Erfolgskonzept von "Wonder Woman" setzen und nach einer weiblichen Regisseurin Ausschau halten.

Es ist kein Geheimnis, dass "Batgirl" und "Flashpoint" zu den nächsten DC-Filmen zählen, die Warner in die Kinos bringen will. Zumindest für die Fledermaus-Heldin sieht es nun allerdings düster aus, denn Regisseur Joss Whedon hat dem Projekt den Rücken gekehrt. Warum? Das erklärte der Filmemacher, der unter anderem für "Marvel's The Avengers" und "Justice League" bekannt ist, im Gespräch mit The Hollywood Reporter.

Darum verlässt Joss Whedon "Batgirl"

"'Batgirl' ist so ein aufregendes Projekt und Warner / DC sind solch behilfliche und unterstützende Partner, dass es mich Monate gekostet hat, zu realisieren, dass ich wirklich keine Story hab", so Joss Whedon, der neben der Regie auch den Entwurf für das Drehbuch übernehmen sollte. Das Blatt weiß weiter zu berichten, dass Whedon offenbar Schwierigkeiten damit hatte, eine Geschichte für eine weibliche Superheldin zu schreiben, nachdem seine Darstellung der Black Widow in "Avengers: Age of Ultron" oft kritisiert wurde.

Warner sucht Nachfolgerin

Unterdessen hat Warner den Abgang von Whedon scheinbar schon verkraftet. Wie Comicbook.com vermeldet, sucht das Filmstudio bereits nach einem Ersatz – und dieser sollte möglichst weiblich sein. Was bei DCs erstem Heldinnen-Solo "Wonder Woman" mit Regisseurin Patty Jenkins und Hauptdarstellerin Gal Gadot bestens funktioniert hat, soll nun auch "Batgirl" zum erfolgreichen Kinohit machen. Überhaupt will man bei Warner und DC künftig mehr auf weibliche Filmemacher setzen, wenn weibliche Protagonisten im Fokus der Handlung stehen, hält Variety fest. Demnach dürfte auch David Ayers Regieposten für den angedachten Schurkinnen-Film "Gotham City Sirens" auf der Kippe stehen.

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