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Bekommt "X-Men" einen Reboot?

Ob es weitere "X-Men"-Filme mit Sophie Turner, Kodi Smit-McPhee und Tye Sheridan (v.l.n.r.) geben wird, ist fraglich.
Ob es weitere "X-Men"-Filme mit Sophie Turner, Kodi Smit-McPhee und Tye Sheridan (v.l.n.r.) geben wird, ist fraglich. (©picture alliance/ZUMA Press 2016)

Nach dem mittelprächtigen Kassenerfolg von "X-Men: Apocalypse" denkt 20th Century Fox darüber nach, der Serie einen Reboot zu verpassen. Offenbar gibt es sogar schon erste Informationen zum nächsten Teil.

Anscheinend wird Bryan Singer, der bei vier von sechs "X-Men"-Filmen Regie führte, nicht mehr mit an Bord sein. Wer seinen Posten übernimmt, steht derzeit noch nicht fest. Stattdessen ist Simon Kinberg, der unter anderem bei "X-Men: Apocalypse" und "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit" mitwirkte, bereits mit dem Schreiben des Drehbuchs beschäftigt, wie das Magazin Comicbook berichtet.

Vertragsende der Hauptdarsteller erreicht

Der kommende Teil der Mutanten-Saga würde sich für einen Reboot geradezu anbieten: Bei Hauptdarstellern wie Michael Fassbender als Magneto, Jennifer Lawrence, die die Gestaltwandlerin Mystique spielt, oder auch James McAvoy als Professor Charles Xavier lief mit "Apocalypse" die vertragliche Bindung aus. Es ist daher fraglich, ob die Schauspieler ihre Rollen wiederaufnehmen, oder ob stattdessen eine komplett neue Besetzung gesucht wird.

Sollte das Filmstudio 20th Century Fox an den bisherigen Schauspielern festhalten, kommt es womöglich zu Storyproblemen: Schließlich spielen die "alten" "X-Men"-Filme theoretisch nach den Geschehnissen von "X-Men: Apocalypse". Allerdings würde die Handlung der jüngsten drei Filme Storyelemente aus der ersten "X-Men"-Trilogie verändern. Sollte Fox an den bisherigen Darstellern festhalten, fährt man sich eventuell storytechnisch fest – mit neuen Darstellern hingegen könnte eine neue Timeline aufgemacht werden, die nicht in Konflikte mit anderen "X-Men"-Filmen gerät.

Neue Filme mit bisherigen Schauspielern?

Andererseits betonte Regisseur Singer schon zum Start des letzten Teils "X-Men: Apocalypse", dass die Filmreihe darauf ausgelegt sei, die Charakterentwicklung und nicht die Storydetails in den Fokus zu stellen. Durch die letzten drei Teile habe man alle Möglichkeiten, wieder komplett neue Filme zu entwerfen, welche die Geschehnisse von "X-Men", "X-Men II" und "X-Men: Der letzte Widerstand" ungeschehen machen würden.  Wie auch immer sich die Macher entscheiden: Bis ein neuer "X-Men"-Streifen in die Kinos kommt, dürfte noch einige Zeit vergehen.

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