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Biopic über Freddie Mercury ohne Regisseur: Bryan Singer gefeuert

Hauptdarsteller Rami Malek soll Bryan Singer einen Mangel an Professionalität vorgeworfen haben.
Hauptdarsteller Rami Malek soll Bryan Singer einen Mangel an Professionalität vorgeworfen haben. (©Twentieth Century Fox 2017)

"The show must go on", heißt es jetzt für das Biopic über Queen-Frontmann Freddie Mercury. Die Filmbiografie steht aktuell ohne Regisseur da, nachdem Studio Fox nach diversen Zwischenfällen am Set den Schlussstrich zog und Bryan Singer kündigte. Die Dreharbeiten zu "Bohemian Rhapsody" sind vorerst unterbrochen.

Bereits am 1. September gab Fox bekannt, dass die Produktion des Films über Freddie Mercury pausiert – bedingt durch die unerwartete Abwesenheit von Bryan Singer. Doch nun wurde es dem Studio offenbar zu bunt. Da der Filmemacher dem Biopic-Set wiederholt ohne Erklärung fernblieb und zudem in Konflikt mit Hauptdarsteller Rami Malek geriet, feuerte Fox Singer. "Bryan Singer ist nicht länger der Regisseur von 'Bohemian Rhapdsody'", heißt es laut Variety in der offiziellen Erklärung. Wer die Inszenierung fortan übernehmen soll, ist noch nicht bekannt.

Hinter den Kulissen krachte es gewaltig

Quellen des Magazins zufolge musste in den vergangenen Monaten immer wieder Kameramann Thomas Newton Sigel für Bryan Singer einspringen und die Regie übernehmen, während Singer unauffindbar war. Schauspieler Rami Malek soll sich daraufhin über Singers "Mangel an Professionalität" beschwert haben. Darsteller Tom Hollander, der eigentlich Queen-Manager Jim Beach verkörpern sollte, soll aufgrund von Singers Verhalten sogar das Projekt verlassen haben. Anschließend ist es laut IndieWire zur Konfrontation zwischen dem Regisseur und Malek gekommen, während Singer einen Gegenstand nach dem Hollywoodstar geworfen haben soll.

Biopic kurz vor Vollendung in der Schwebe

Kurzzeitig schien es nach der Eskalation, als wären alle Differenzen beseitigt worden, doch Bryan Singer kehrte nach Thanksgiving nicht an das Filmset in London zurück, woraufhin die endgültige Kündigung folgte. Dabei soll bereits mehr als die Hälfte des Films im Kasten sein. Gerade einmal zwei Wochen Dreharbeiten waren offenbar noch angesetzt. Welcher Regisseur sich nun des beinahe abgeschlossenen Projekts annimmt, dürfte in den kommenden Tagen verkündet werden.

Kinostart
Das Biopic "Bohemian Rhapsody" soll voraussichtlich am 27. Dezember 2018 in den deutschen Kinos anlaufen.

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