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"Black Panther" sei Dank: Disney spendet eine Million für Jugendarbeit

Disney unterstützt Jugendliche, die der genialen Shuri (rechts im Bild) aus "Black Panther" nacheifern wollen.
Disney unterstützt Jugendliche, die der genialen Shuri (rechts im Bild) aus "Black Panther" nacheifern wollen. (©Disney 2018)

Maus-Konzern Disney hat sich offenbar von seinem jüngsten Kinohit, "Black Panther", inspirieren lassen: Ganz im Sinne der "Entwicklungshilfe", die Wakandas König T'Challa dem Rest der Welt im Film zugutekommen lassen will, spendete das Unternehmen nun eine Million US-Dollar der "Black Panther"-Einnahmen einem Verein zur Förderung von Jugendlichen.

Gegen Ende von "Black Panther" verrät T'Challa seiner jüngeren Schwester Shuri, dass er im amerikanischen Oakland ein erstes Jugendhilfe-Zentrum bauen lässt. Von dort aus soll die gerade mal 16-jährige Hochbegabte Shuri ein weltweites Wissenschaftsprogramm leiten, während die Kriegerin Nakia eine Art Entwicklungshilfe vorantreiben soll. Damit will der Herrscher Wakandas Kindern wie dem jungen Erik Killmonger helfen, der auf sich allein gestellt um seine Identität kämpfen musste. Filmstudio Disney scheint diese Idee des Marvel-Helden nun in der Realität aufzugreifen.

Ein Programm für Nachwuchs-Shuris

Mit rund einer Million US-Dollar aus den Einnahmen durch "Black Panther" unterstützt der Konzern laut CNN das STEM-Programm der Nonprofit-Organisation "Boys & Girls Clubs of America". Mit dem Geld soll unter anderem ein Jugendzentrum in Oakland gebaut werden, in dem benachteiligten Jugendlichen Zugang zu Bildung und technischen Mitteln gewährt werden soll, um den Heranwachsenden eine bessere Zukunft zu sichern. "STEM" steht dabei für "science, technology, engineering, math", zu Deutsch: "Wissenschaft, Technologie, Ingenieurswesen, Mathematik" und bezieht sich auf die Kerngebiete, die den Jugendlichen in den Zentren nahegelegt werden sollen – damit sie letztlich zu smarten Tüftlern wie Shuri werden können.

Superheld Black Panther inspiriert zu realen guten Taten

Disney-CEO Bob Iger begründete die Entscheidung für das Programm mit der Begeisterung der Verantwortlichen dafür, "zu sehen, wie inspiriert das junge Publikum von der spektakulären Technologie im Film war."

Und mal ehrlich: Angesichts der enormen Einspielergebnisse von "Black Panther" sowie den Rekorden, die der neue Marvel-Film in Scharen bricht, dürfte Disney diese eine Million Dollar nicht fehlen.

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