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"Black Panther"-Star Chadwick Boseman mit 43 Jahren gestorben

Die Welt trauert um "Black Panther"-Star Chadwick Boseman.
Die Welt trauert um "Black Panther"-Star Chadwick Boseman. Bild: © Matt Kennedy/Marvel Studios 2018

In den Marvel-Filmen rettet er als Superheld die Welt. Im wahren Leben focht Schauspieler Chadwick Boseman still und heimlich einen vier Jahre andauernden Kampf gegen den Krebs aus, den er nun verlor. Der "Black Panther"-Hauptdarsteller ist im Alter von nur 43 Jahren gestorben.

Chadwick Boseman starb am 28. August im Beisein seiner Frau und seiner Familie an den Folgen einer Darmkrebs-Erkrankung. Diese traurige Nachricht verkünden die Angehörigen des Filmstars über Bosemans Social-Media-Accounts.

Fans und Stars gleichermaßen zeigen sich geschockt von der tragischen Nachricht. Der Schauspieler hatte seine Krankheit vor der Öffentlichkeit geheim gehalten. Als "wahrer Kämpfer" habe Chadwick Boseman zwischen und während der Dreharbeiten zu seinen Filmen "zahllose Operationen und Chemotherapien" über sich ergehen lassen, heißt es in der Erklärung seiner Familie.

Abschied von einem König

Zum Vermächtnis von Chadwick Boseman zählen einige großartige Filme. So feierte der Schauspieler 2013 seinen Durchbruch als Baseballlegende Jackie Robinson in "42 – Die wahre Geschichte einer Sportlegende". Später verkörperte er den "Godfather of Soul", James Brown, in dem Biopic "Get on Up". Weitere Glanzdarbietungen folgten mit "Marshall" (2017), "21 Bridges" (2019) und zuletzt "Da 5 Bloods" (2020).

Die größte Ehre seiner Karriere sei es jedoch gewesen, König T'Challa im Marvel Cinematic Universe zum Leben zu erwecken, heißt es in dem offiziellen Statement auf Bosemans Social-Media-Accounts. Boseman spielte den Part erstmals 2016 in "The First Avenger: Civil War" und kehrte für "Black Panther", "Avengers: Infinity War" und "Avengers: Endgame" zurück. Für 2022 war eigentlich eine Fortsetzung von "Black Panther" geplant.

Hollywood trauert

Zahlreiche ehemalige Co-Stars zollen dem verstorbenen Marvel-Star in den sozialen Medien Tribut.

So schreibt Captain-America-Darsteller Chris Evans, er sei "absolut am Boden zerstört." Chadwick Boseman sei etwas Besonderes gewesen und er sei endlos dankbar für ihre Freundschaft.

Mark Ruffalo, der Bruce Banner alias den Hulk spielt, teilt seinen Verlust ebenfalls: "Bruder, du warst einer der Größten aller Zeiten und deine Größe stand noch am Anfang." In Anerkennung des Einflusses, den Boseman auf die afroamerikanische Gemeinschaft hatte, fügt Ruffalo hinzu: "Rest in power, King."

Auch die Verantwortlichen bei Marvel Studios und Prominente wie Dwayne Johnson, John Boyega und Oprah Winfrey ließen es sich nicht nehmen, ihrer Trauer Ausdruck zu verleihen.

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