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"Black Widow": Scarlett Johansson wollte keine Origin-Story

Keine Lust auf Origin-Storys: Scarlett Johansson als Black Widow.
Keine Lust auf Origin-Storys: Scarlett Johansson als Black Widow.

Was genau Marvel-Fans in "Black Widow" erwartet, ist immer noch ein gut gehütetes Geheimnis. Aber: Eine klassische Origin Story, die den Wandel von Natasha Romanoff zur Superheldin zeigt, wird der Film nicht. Hauptdarstellerin Scarlett Johansson hat in einem Interview nun erklärt, warum das so ist.

Origin-Filme sind Superheldenkino-Einmaleins. Wie kam der Held zu seinen Kräften, was hat er vorher gemacht, welche Prüfungen musste er bestehen – all das kennen Comic-Fans zur Genüge. Wenig überraschend hatte Scarlett Johannson bei "Black Widow" keine Lust auf noch eine solche Geschichte.

"Black Widow"-Solofilm? "Nur wenn es passt"

"Ich wollte nicht, dass es eine Origin-Story wird", erklärt die Schauspielerin im Interview mit Vanity Fair. "Ich wollte keine Spionage-Geschichte. Es sollte sich nicht oberflächlich anfühlen. Ich wollte den Film nur machen, wenn er wirklich dazu passt, wo ich mit dieser Figur gerade bin. Ich habe so viel Zeit damit verbracht, all diese Schichten des Charakters freizulegen – wenn wir daraus nichts Tiefgründiges machen, lohnt es sich nicht."

Nach "Avengers: Endgame" habe sie das Gefühl gehabt, ihren Job gut zu Ende gebracht zu haben. "Ich wäre damit zufrieden gewesen. Es musste einen besseren Grund geben als einfach noch mehr aus der Figur herauszuquetschen." Es ist bereits bekannt, dass "Black Widow" zwischen den Ereignissen von "The First Avenger: Civil War" und "Avengers 3: Infinity War" spielen wird – also mitten ins Superheldinnen-Leben von Black Widow springt.

Kinostart
"Black Widow" startet am 30. April 2020 in den Kinos.

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