News

"Blade Runner 2049": Ab 18 und mit weiterer Fortsetzung?

Ryan Gosling und Harrison Ford übernehmen die Hauptrollen in "Blade Runner 2049".
Ryan Gosling und Harrison Ford übernehmen die Hauptrollen in "Blade Runner 2049". (©Youtube / Warner Bros. Pictures 2016)

Der kürzlich erschienene erste Teaser zu "Blade Runner 2049" hat die Fans bereits neugierig gemacht. Nun bestätigte Regisseur Denis Villeneuve, dass das lang erwartete Sequel zum Cyberpunk-Kultfilm der 1980er Jahre wohl ein Ab-18-Film werden wird. Auch zu einem möglichen Sequel äußerte sich der Kanadier.

"Der Blade Runner" mit Harrison Ford ist ein absolutes Juwel des Science-Fiction-Genres – und bislang von Hollywoods Sequel-Maschinerie verschont geblieben. Umso skeptischer dürften viele Fans gegenüber der angekündigten Fortsetzung "Blade Runner 2049" gewesen sein. Der vor einigen Tagen erschienene Trailer machte jedoch durchaus Hoffnung auf eine visuelle Hommage an das Original. Offenbar haben sich "Arrival"-Regisseur Denis Villeneuve und Roger Deakins, der als Kameramann bereits Meisterwerke wie "Die Verurteilten" schuf, zum Ziel gesetzt, dem Anspruch der "Blade Runner"-Fans gerecht zu werden.

Denis Villeneuve: "Blade Runner 2049" bekommt R-Rating

In einem Interview mit dem Magazin Screen Daily hat Villeneuve nun genauer über die Arbeiten an dem Sequel gesprochen. Darin bestätige der Regisseur auch, dass der Film ein R-Rating – die US-Altersfreigabe ab 17 Jahren – erhalten werde. In Deutschland würde dies einer FSK-Freigabe ab 18 Jahren entsprechen. Dies bedeutet zumindest, dass die Macher ihre kreative Freiheit nicht einschränken müssen, um aus "Blade Runner 2049" einen hollywoodtypischen Film für die ganze Familie zu machen.

Handgemachtes Cyberpunk-Sequel mit Franchise-Ambitionen

Zudem sagte Villeneuve, er und Deakins würden großen Wert darauf legen, den Film möglichst ohne überbordende CGI-Effekte auskommen zu lassen. Er könne die Anzahl der Szenen, die vor einem Greenscreen gedreht wurden, an einer Hand abzählen, so Villeneuve. Computereffekte seien ein tolles Werkzeug, um Szenen zu erweitern. Allerdings sollte alles, was die Schauspieler direkt umgebe, so echt wie möglich bleiben. Bereits der Trailer zeigte, dass "Blade Runner 2049" seine Stimmung wohl nicht aus aufwendigen Special Effects entwickeln wird – eindrucksvolle Bilder sind trotzdem zu erwarten.

Auch eine Fortsetzung kann Denis Villeneuve sich bereits vorstellen. Allerdings müsse man erst mal abwarten, wie "Blade Runner 2049" sich ab 5. Oktober 2017 an den Kinokassen schlägt. Die Produzenten hätten ihm zufolge heutzutage sowieso das Interesse, aus erfolgreichen Filmen ein komplettes Franchise aufzubauen.

Artikel-Themen

Weitere Artikel zum Thema

close
Bitte Suchbegriff eingeben