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"Bohemian Rhapsody": Rami Malek ist heißer Favorit für den Oscar

Rami Malek scheint in "Bohemian Rhapsody" mit Freddie Mercury zu verschmelzen.
Rami Malek scheint in "Bohemian Rhapsody" mit Freddie Mercury zu verschmelzen. (©Alex Bailey/Twentieth Century Fox 2018)

Erst Ende Oktober können wir sehen, wie sich Rami Malek in "Bohemian Rhapsody" in den Queen-Frontsänger Freddie Mercury verwandelt. Die Presse hatte jedoch schon vergangenes Wochenende in New York und Los Angeles die Gelegenheit, einen Blick auf die Filmbiografie zu werfen – und lobt vor allem Maleks Performance in den höchsten Tönen.

Reviews sind bislang nicht erlaubt, doch über Twitter teilten US-Journalisten schon ihre ersten Eindrücke über "Bohemian Rhapsody". Auch wenn der Film selbst gemischt aufgenommen wurde, soll Malek als Mercury "phänomenal" sein. Winkt da bereits eine Oscarnominierung?

Rami Malek "bringt die Imitation auf den Punkt"

"Hervorragend", "phänomenal", "großartig" – das sind die Adjektive, mit denen Maleks Performance auf Twitter beschrieben wird. "Rami Malek hat die Imitation auf den Punkt gebracht", lobt etwa David Ehrlich von IndieWire seine Darstellung. Er spiele Freddie Mercury mit "unglaublicher Begeisterung", heißt es von Kyle Buchanan von der New York Times.

Adam Hann-Byrd streicht seine "Stimme und die Körperlichkeit" heraus, die "ihn so gut" mache. Und nach Mara Reinsteins Meinung von US-Weekly sind es fünf Worte, die aus einem durchschnittlichen einen guten Film mache: "Rami Malek als Freddie Mercury". Laut Deadline habe das Screening auf jeden Fall erreicht, was es sollte: Malek ins Rennen als bester Hauptdarsteller bei den Oscars 2019 zu schicken.

"Bohemian Rhapsody" kann nicht voll überzeugen

Als bester Film dürfte eine Oscarnominierung für "Bohemian Rhapsody" allerdings vermutlich ausbleiben. Während die Live-Aid-Performance und Musik gelobt wird, kann der Film laut Ehrlich nicht mit "A Star Is Born" mithalten. Buchanan bezeichnet die Filmbiografie sogar abfällig als einen "glorifizierten Wikipedia-Eintrag". Und Anne Thompson von IndieWire glaubt, dass er gemischte Reviews hervorbringen wird. Doch es gibt auch Stimmen, wie die von TheWolfMantz, die ihn als "absolut fantastisch" bezeichnen. "Er ist ein großer Spaß und wird euch rocken", verspricht er.

Kinostart
Ab dem 31. Oktober können wir uns selbst ein Bild davon machen, wenn "Bohemian Rhapsody" hoffentlich die Kinos rockt.

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