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Bon Iver: Lyric-Videos zum neuen Album "22, A Million"

Mysteriöse Zeichen: Bon Ivers neues Album "22, A Million" geizt nicht mit Seltsamkeiten – im Cover wie im Sound.
Mysteriöse Zeichen: Bon Ivers neues Album "22, A Million" geizt nicht mit Seltsamkeiten – im Cover wie im Sound. (©Facebook/Bon Iver 2016)

Singer-Songwriter Bon Iver hat am vergangenen Freitag mit "22, A Million" sein drittes Album veröffentlicht. Passend dazu gibt es nun auch zu fast all seinen neuen Songs Lyric-Videos.

Fünf Jahre lang hat Justin Vernon alias Bon Iver an seinem dritten Album "22, A Million" gearbeitet. Seit Freitag ist das Werk im Handel. Eine ganze Reihe neuer Songs hat der US-Musiker nun auf seinem YouTube-Kanal veröffentlicht – mit Songtexten zum Mitlesen und -singem.

Rätselhafte Titel für rätselhafte Songs

Was genau kryptische Titel wie "8 (circle)", "21 M◊◊N WATER" oder "29 #Strafford APTS" bedeuten, lässt sich zwar auch nach fleißigem Studieren der Lyrics nur schwer erahnen. Ziemlich schnell wird deutlich, dass der Sound von "22, A Million" ähnlich rätselhaft ausfällt, wie die Benennung der Songs vermuten lässt: Weiter als je zuvor entfernt sich Bon Iver auf "22, A Million" vom rustikalen, reduzierten Folk, den er 2007 auf seinem Debütalbum "For Emma, Forever Ago" spielte.

Bon Iver experimentiert auf "22, A Million"

Stattdessen stellt der Amerikaner musikalische Experimente in den Mittelpunkt von "22, A Million". Bon Iver schöpft die Möglichkeiten der Studiotechnik voll aus, um Klänge zu verändern und zu verfremden. In vielen Songs untermalen roboterhafte Beats und Synthesizer statt warmer Akustikgitarren seine Stimme. Deren melancholische, sehnsüchtige Färbung bleibt aber eine feste Konstante im Bon-Iver-Sound – trotz aller Neuerungen.

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