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"Bright Lights": Erster Trailer zur Doku über Carrie Fisher

Fast scheint es wie eine göttliche Fügung: Carrie Fisher und ihre Mutter Debbie Reynolds beendeten kurz, bevor sie von uns gingen, die Dokumentation "Bright Lights". Sie erzählt die Geschichte ihrer außergewöhnlichen Karrieren und der engen Beziehung von Mutter und Tochter. Jetzt gibt es den ersten Trailer.

Vier Tage vor der Premiere von "Bright Lights: Starring Carrie Fisher and Debbie Reynolds" veröffentlichte HBO einen Trailer, der sehr persönliche Einblicke in das liebevolle Verhältnis der beiden gibt.

Carrie Fisher und Debbie Reynolds waren beste Freunde

Mutter und Tochter lebten Haus an Haus. Und ebenso eng war die Beziehung der beiden außergewöhnlichen Schauspielerinnen. Carrie Fisher sagt in dem Clip unter anderem: "Ich bin die beste Freundin meiner Mutter." Dass dabei der Spaß nie zu kurz kam, merkt man an Szenen, in denen Fisher ihre Mutter wegen ihres alten Handys aufzieht oder Reynolds die Tochter ermahnt, ihren Rücken nicht der Kamera zuzuwenden. Doch auch Sorgen belasten die Beziehung. Das zunehmende Alter der Mutter wird thematisiert, was diese nicht ganz wahrhaben möchte. Und Reynolds erklärt im Rückblick über ihre manisch-depressive Tochter, dass sie damals nicht wussten, was mit Carrie los war. Halt fanden die beiden aber offensichtlich immer in der engen Beziehung zueinander. "Ich teile alles mit meiner Tochter – vor allem die Rechnung", erklärt die quirlige Blondine.

"Bright Lights": Eine Familie voller Hochkaliber

Auch, wenn den meisten Menschen nur Carrie Fisher in ihrer ikonischen Rolle als Prinzessin Leia in "Star Wars" bekannt ist, stammt sie doch aus einer echten Entertainerfamilie. Debbie Reynolds war ihrerzeit ein großer Hollywoodstar. Unvergessen bleiben ihre Auftritte in "Singin’ in the Rain" (1952) und "Goldgräber-Molly" (1964). Für Letzteren erhielt sie sogar eine Oscarnominierung. Doch auch Carries Vater Eddie Fisher war kein Unbekannter. Wie Reynolds Sohn Todd Emmanuel Fisher im Trailer anmerkt, gehört er zu den Weltklassesängern. Zusammen waren Debbie Reynolds und Eddie Fisher das Vorzeigepaar Amerikas in den 1950er-Jahren. Eine Affäre des Vaters mit Elizabeth Taylor beendete jedoch das familiäre Glück. Der Beziehung von Debbie Reynolds und Carrie Fisher hat das aber keineswegs geschadet – im Gegenteil. Fisher erklärt: "Ich weiß immer, was meine Mutter fühlt und möchte." Die sehr persönliche Dokumentation ist am 7. Januar auf HBO zu sehen. Ob der Film auch in Deutschland laufen wird, ist bisher nicht bekannt.

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