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BRIT Awards: Gewinner und Highlights der "britischen Grammys"

Robbie Williams performte bei den BRIT Awards 2017 live auf der Bühne. Die wichtigsten Preise gewannen aber andere Künstler.
Robbie Williams performte bei den BRIT Awards 2017 live auf der Bühne. Die wichtigsten Preise gewannen aber andere Künstler. (©picture alliance / empics 2017)

Am Mittwoch wurde mit den BRIT Awards 2017 Großbritanniens wichtigster Musikpreis vergeben. Gefeiert wurden die größten Pop-Momente des vergangenen Jahres, die Gala musste aber tragischerweise ohne den großen Gewinner des Abends auskommen.

David Bowie bekam posthum gleich zwei wichtige Trophäen verliehen. Die British Phonographic Industry, die die BRIT Awards in diesem Jahr zum 37. Mal vergab, zeichnete den 2016 verstorbenen Künstler als besten britischen Solokünstler aus. Außerdem gewann Bowie mit seinem letzten Werk "Blackstar" den Preis für das beste britische Album des Jahres. Sein Sohn Duncan Jones nahm den Album-Preis entgegen und würdigte seinen Vater in einer bewegenden Dankesrede: "Er hat immer die Leute unterstützt, die etwas merkwürdig sind, ein wenig anders, er war immer für sie da", so Jones laut Spiegel Online. "Dieser Preis ist für alle Verrückten und all die Leute, die das ermöglichen."

Ehemaliger Bandkollege würdigt George Michael

Auch der ebenfalls im vergangenen Jahr verstorbene George Michael prägte die BRIT Awards 2017 über seinen Tod hinaus. Andrew Ridgeley, Michaels ehemaliger Bandkollege bei Wham!, bezeichnete den Sänger als "Supernova am Firmament der glänzenden Sterne". Für den emotionalen Moment waren mit Helen "Pepsi" DeMacque und Shirlie Holliman auch zwei ehemalige Backgroundsängerinnen der Pop-Band anwesend. Coldplay-Sänger Chris Martin ehrte George Michael musikalisch mit einer Performance des Songs "A Different Corner".

Unter den Gewinnern: Beyoncé, Drake, Robbie Williams und Rag'n'Bone Man

Doch auch die lebenden Stars der britischen und internationalen Musikwelt wurden bei den BRIT Awards mit Trophäen bedacht. "Human"-Sänger Rag'n'Bone Man gewann den Preis als bester britischer Newcomer sowie den Critic's Choice Award. Als beste internationale Künstlerin wurde Beyoncé geehrt, als bester internationaler Künstler Rapper Drake. Adele, die bei den Grammys zuletzt fünf Trophäen abgeräumt hatte, musste sich mit dem Award für Globalen Erfolg zufriedengeben. Für das musikalische Programm sorgten unter anderem Ed Sheeran, Katy Perry und Bruno Mars. Robbie Williams performte ein Medley aus seinem aktuellen Album "The Heavy Entertainment Show" und nahm zudem den Icon Award für sein Lebenswerk entgegen.

Alle Gewinner der BRIT Awards 2017:

Bester britischer Solokünstler
David Bowie

Beste britische Solokünstlerin
Emeli Sandé

Beste britische Band
The 1975

Beste internationale Band
A Tribe Called Quest

Bester britischer Newcomer
Rag'n'Bone Man

Critic's Chocie Award
Rag'n'Bone Man

Britisches Album des Jahres
David Bowie – "Blackstar"

Britische Single des Jahres
Little Mix – "Shout Out to My Ex"

Bester internationaler Solokünstler
Drake

Beste internationale Solokünstlerin
Beyoncé

Bestes britisches Musikvideo
One Direction – "History"

Global Success Award
Adele

BRITs Icon Award
Robbie Williams

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