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Carrie Fisher und ihre Mutter werden posthum in Doku geehrt

Ein tragischer Verlust: Nur einen Tag nach dem Tod von Carrie Fisher stirbt ihre Mutter Debbie Reynolds.
Ein tragischer Verlust: Nur einen Tag nach dem Tod von Carrie Fisher stirbt ihre Mutter Debbie Reynolds. (©picture alliance/ZUMA Press 2016)

Debbie Reynolds ist überraschend am 28. Dezember an den Folgen eines Schlaganfalls verstorben – und das nur einen Tag nach dem tragischen Tod ihrer Tochter Carrie Fisher. Doch die beiden Ausnahmeschauspielerinnen werden ihren Fans dank einer gerade noch fertiggestellten Dokumentation stets in Erinnerung bleiben.

Unter dem Namen "Bright Lights: Starring Debbie Reynolds and Carrie Fisher" stehen Mutter und Tochter gemeinsam im Fokus. Die HBO-Produktion wirft nicht nur einen Blick hinter die Kulissen des Showbiz, sondern thematisiert vor allem die enge Beziehung zwischen Debbie Reynolds ("Du sollst mein Glücksstern sein") und Carrie Fisher ("Star Wars: Das Erwachen der Macht"). Am 14. Mai 2016 feierte die Dokumentation in Cannes bereits ihre Premiere.

Zwei Hollywoodikonen in einer Dokumentation

Carrie Fisher war es dabei ein besonderes Anliegen, das Vermächtnis ihrer Mutter für eine jüngere Generation zugänglich zu machen, wie Variety berichtet. Debbie Reynolds gehörte noch zum alten glamourösen Hollywood. Berühmtheit erlangte sie unter anderem durch ihre Leistungen im Musicalklassiker "Singin’ in the Rain" (1952) und "Goldgräber-Molly" (1964), für den sie auch eine Oscarnominierung erhielt. Debbie Reynolds wiederum wollte "Bright Lights" für ihre Tochter machen, wie Sheila Nevins, Präsidentin für HBO-Dokumentationen, gegenüber Variety äußerte. Weiter erklärte sie: "Es ist eine Liebesgeschichte über eine Mutter und ihre Tochter – die zufällig Carrie und Debbie sind."

Enge Bindung zwischen Debbie Reynolds und Carrie Fisher

Wie nah sich Mutter und Tochter waren, zeigen auch die tragischen Umstände ihrer beiden Tode. Carrie Fisher, die als Prinzessin Leia in der Star-Wars-Saga Weltruhm erlangte, war auf dem Weg von London nach Los Angeles, um Weihnachten gemeinsam mit ihrer Mutter und anderen Familienangehörigen zu verbringen, als sie im Flugzeug einen Herzinfarkt erlitt. Am 27. Dezember 2016 starb sie an den Folgen der Herzattacke. Nur einen Tag später hatte ihre 84-jährige Mutter einen tödlichen Schlaganfall. Ihr Sohn Todd Fisher sagte gegenüber Variety: "Sie wollte bei Carrie sein." Wann die Dokumentation über die beiden außergewöhnlichen Frauen auf HBO zu sehen sein wird, ist noch nicht gewiss. Man möchte aus aktuellem Anlass einen passenden Zeitpunkt abwarten, so Nevins.

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