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Spuk-Sequel: Christophe Gans arbeitet an neuem "Silent Hill"-Film

Was wollen wir wetten, dass Pyramidhead irgendwie in einen neuen "Silent Hill"-Film gequetscht wird?
Was wollen wir wetten, dass Pyramidhead irgendwie in einen neuen "Silent Hill"-Film gequetscht wird? Bild: © Facebook/silenthill 2016

"Silent Hill" von 2006 war vielleicht nicht perfekt, gilt bei Fans aber als einer der besten Filme, die auf einem Videogame basieren. Die meisten anderen sind ziemlicher Schrott. Nun kündigt der Regisseur Christophe Gans an, dass er an einem weiteren Film aus dem "Silent Hill"-Universum arbeitet – und an einer zweiten Videospielverfilmung.

Im Interview mit dem französischen Entertainment-Portal Allociné (unter anderem ins Englische übersetzt von RelyOnHorror) lässt Christophe Gans beiläufig fallen, dass er momentan mit zwei Projekten beschäftigt ist, die auf bekannten Horror-Videospielen basieren: einem neuen "Silent Hill"-Film – und einer Umsetzung der ebenso gruseligen "Project Zero"-Spiele.

"Silent Hill" steht nicht für gute Laune

Christophe Gans will die beiden Horror-Games zusammen mit dem französischen Produzenten Victor Hadida demnächst auf die Kinoleinwand bringen. Im Fall von "Silent Hill" muss man sagen: schon wieder. 2006 konnte Gans mit dem ersten "Silent Hill"-Film einen Achtungserfolg erzielen, den Fans gefiel vor allem die authentische Optik des Spiels. Der Nachfolger "Silent Hill: Revelation 3D" war dagegen ein übler Flop (und hat sich locker für einen eventuelle Fortsetzung unserer "Dumme Szenen in Horrorfilmen"-Liste qualifiziert).

Für einen neuen "Silent Hill"-Film sei wieder die Atmosphäre einer amerikanischen Kleinstadt entscheidend, die von strengem Puritanismus heimgesuchtt ist, so Christophe Gans. Also von einer starken Humorlosigkeit, was religiöse Fragen angeht.

Ganz wichtig: Japan

Wie die "Silent Hill"-Spiele sind auch die "Project Zero"-Games im Kern extrem japanisch und unterscheiden sich deutlich von amerikanischen Actionspielen. Laut Gans werde daher auch der "Project Zero"-Film in Japan spielen, genauer gesagt: in einem verfluchten Spukhaus. In den "Project Zero"-Spielen geht's darum, mit einer Art Geisterkamera unheimliche Erscheinungen aufzuspüren und "wegzuknipsen". Klingt bekloppt, ist aber bis zur Herzinfarkt-Grenze gruselig.

Das klingt alles vielversprechend – doch ob und wann wir die neuen "Silent Hill"- und "Project Zero"-Filme zu sehen bekommen, ist momentan nicht sicher. Offizielle Ankündigungen sind die Statements von Christophe Gans nämlich nicht. Wir bleiben dran.

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