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Christopher Nolan und Cast geben neue Details zur "Tenet"-Story preis

tenet john david washington robert pattinson
Zeit spielt in "Tenet" eine entscheidende Rolle.

Kein anderer Film wird derzeit mit so großer Spannung erwartet wie Christopher Nolans "Tenet". Und über keinen anderen Kinofilm dieses Jahres wissen wir so wenig. Nur, dass es in irgendeiner Art und Weise um Spionage und Zeitreisen geht. Nun bringen Regisseur und Cast zumindest etwas Licht ins Dunkel.

Besonders viel geben Nolan und seine Darsteller nicht preis. Doch im Interview mit Entertainment Weekly wird etwas deutlicher, mit welcher Art von Bedrohung es die Menschheit in der Welt von "Tenet" aufnehmen muss. Und was Zeit damit zu tun hat.

Größere Gefahr als ein nuklearer Holocaust

"Es ist ein Spionagefilm, der sich mit einer globalen Bedrohung befasst", erklärt Kenneth Branagh ("Mord im Orient-Express"), für den "Tenet" bereits die zweite Zusammenarbeit mit Nolan ist. "Ein nuklearer Holocaust ist nicht die größte Katastrophe, die die Menschheit heimsuchen könnte. 'Tenet' setzt sich mit einer schlimmeren Möglichkeit auseinander. Und die Geschichte ist mit Christopher Nolans verblüffender Behandlung von Zeit verwoben, die er bereits in 'Memento', 'Interstellar' und 'Inception' zeigte".

Nolan stellt jedoch klar, dass in "Tenet" keine klassischen Zeitreisen stattfinden. Stattdessen gibt es eine sogenannte "Inversion" und damit einen Weg, die Zeit zu manipulieren. "Dieser Film ist kein Zeitreise-Film", so Nolan. "Es geht um Zeit und wie sie auf unterschiedliche Arten funktioniert." Inversion sei die Idee von Materie, deren Entropie inversiv, also umgekehrt ist. So könne sie rückwärts in der Zeit laufen, in Relation zum Menschen.

"Tenet"-Hauptfigur wird kein zweiter James Bond

Darüber hinaus gehe es um eine Welt der Spionage, inklusive versteckter Identitäten. John David Washington ("BlacKkKlansman") spielt den Protagonisten. "Tenet ist der Name der Organisation, in die der Protagonist eingeführt wird", erklärt Nolan und hält gleichzeitig fest, dass Washington keinen Bond-Verschnitt spielt. "Washingtons Figur ist das Zentrum des Films, aber anders als Bond ist er warm und zugänglich."

Zu Robert Pattinsons ("The Batman") Rolle gab der Regisseur nur preis, dass sie vermutlich Neil heißt. Branagh spielt einen bösen russischen Oligarchen, Elizabeth Debicki ("Der große Gatsby") seine entfremdete Ehefrau. Auch Aaron Taylor-Johnson ("Kick-Ass") gehört zum Cast, seine Rolle wird jedoch noch unter Verschluss gehalten.

Kinostart
"Tenet" startet am 30. Juli 2020 in den deutschen Kinos.
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