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"Dark Universe" vor dem Aus? Produzenten verlassen das Franchise

Ob sich die Stars des "Dark Universe" wohl besser schon mal nach anderen Jobs umsehen sollten?
Ob sich die Stars des "Dark Universe" wohl besser schon mal nach anderen Jobs umsehen sollten? (©Universal Pictures 2017)

Hat "Die Mumie" dem "Dark Universe" am Ende den vorzeitigen Todesstoß versetzt? Nach den eher ernüchternden Einspielergebnissen des Auftaktfilms ziehen nun auch noch die beiden Masterminds hinter dem Monsterverse die Reißleine.

Es ist die Jüngste in einer ganzen Reihe schlechter Nachrichten, mit denen sich Filmstudio Universal konfrontiert sieht. Nachdem die Produktion von "Bride of Frankenstein" bereits auf unbestimmte Zeit verschoben werden musste, hat nun auch noch das Produzenten- und Drehbuchautoren-Duo Alex Kurtzman und Chris Morgan seinen Ausstieg aus dem "Dark Universe" verkündet.

Müssen die Monster doch im Schrank bleiben? Produzenten steigen aus

Dabei kommt vor allem der Ausstieg von Alex Kurtzman eigentlich nicht wirklich überraschend. Der Deal, den der Filmemacher mit Universal hatte, lief ohnehin im September aus. Eine Verlängerung stand für den Produzenten ob der bescheidenen Ergebnisse von "Die Mumie" aber wohl schon im August nicht mehr zur Debatte. Damals sagte er im Gespräch mit IGN auf die Frage zu seiner weiteren Beteiligung am "Dark Universe" hin: "Wisst ihr, die Wahrheit ist, dass ich es nicht genau weiß. [...] Ich habe mich noch nicht entschieden, das ist die ehrliche Antwort."

Und nun ist es also offiziell. Um sich ganz auf seine Rolle als Executive Producer bei "Star Trek: Discovery" konzentrieren zu können, kehrt Kurtzman dem "Dark Universe" den Rücken. Sein Kollege Chris Morgan dagegen bleibt Universal erhalten. Allerdings nicht in Sachen Monsterverse. Stattdessen soll er nun das Drehbuch zum "Fast and Furious"-Spin-off rund um Dwayne Johnson und Jason Statham schreiben, berichtet The Hollywood Reporter.

Wie geht es mit Universals "Dark Universe" weiter?

Aber bedeutet der Ausstieg von Alex Kurtzman und Chris Morgan tatsächlich das Ende für das "Dark Universe"? Nicht unbedingt. "Es ist nie zu spät für eine Kurskorrektur, denn mit jedem Film hat man eine neue Gelegenheit", zitiert das Portal comScore-Analyst Paul Dergarabedian. "Universal kann das 'Dark Universe' unmöglich aufgeben. Es ist das Vermächtnis des Filmstudios." Und zum Glück sind Kurtzman und Morgan ja nicht die einzigen Talente in Hollywood.

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