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Darum unterscheidet sich "The Walking Dead" so sehr von den Comics

Ach so ist das!
Ach so ist das! (©Gene Page/AMC 2018)

Immer wieder beklagen sich Fans über die zum Teil gravierenden "Freiheiten", die sich "The Walking Dead" in Bezug auf die Handlung der zugrunde liegenden Comics nimmt. Doch wie sich jetzt herausstellt, gibt es einen mehr als guten Grund für die kreativen Alleingänge der Macher.

Wer hätte das gedacht? Ausgerechnet Robert M. Kirkman, der zuletzt Millionen Fans durch einen mehr als unvorhergesehenen Serien-Tod in Staffel 8 von "The Walking Dead" gegen sich aufbrachte, hätte die Comics ursprünglich am liebsten eins zu eins adaptiert! Das verriet der Neu-Franchise-Chef der Zombieapokalypse gerade während des AMC Summit 2018. Und erklärte, warum es trotzdem besser war, einen eher freien Ansatz zu wählen.

Streit um "The Walking Dead"

"Damals, als wir [mit 'The Walking Dead'] angefangen haben, haben Robert [Kirkman] und ich viel gestritten", zitiert SyFy Wire Gimple. "Denn ich wollte mich an die Comic-Handlung halten und er wollte sie ändern, weil er das Ganze schon mal gemacht hatte."  Der Kompromiss: Ein freier Ansatz, der dem Gefühl der Comics die Treue hielt.

"Wir haben versucht, [die Fans] in eine Situation zu versetzen, in der sie nicht wissen, was als Nächstes passiert; genau, wie wenn sie die Comics lesen würden. [...] Um der Geschichte, die man kennt, gerecht zu werden, muss man sie manchmal abändern, weil Leute wie ich, die damit vertraut sind, wissen, was passieren wird", so Gimple. Nur so könnten auch Comicfans beim Ansehen der Serie noch diesen emotionalen Twist erleben, der die Geschichte so besonders mache.

Veränderungen müssen nicht schlecht sein

Der frühere Showrunner von "The Walking Dead" betonte zudem, dass es manchmal gerade die winzigen Änderungen seien, die auf lange Sicht einen enormen Effekt für die Handlung hätten. So etwa die Einführung von Daryl Dixon, seines Zeichens inzwischen längst einer der erklärten Fan-Lieblinge in der Welt der Zombieapokalypse. Und eine reine Erfindung der Serien-Schöpfer. In den Comics von Robert Kirkman kommt die Figur nicht vor und doch dürften die allermeisten Fans den Motorradliebhaber wohl ganz klar als Bereicherung empfinden.

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