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Darum weiß Red Skull in "Infinity War" so viel über den Seelenstein

Der Red Skull ist in "Avengers: Infinity War" überraschend gut im Bilde dafür, dass er jahrelang auf einem abgelegenen Planeten fest saß.
Der Red Skull ist in "Avengers: Infinity War" überraschend gut im Bilde dafür, dass er jahrelang auf einem abgelegenen Planeten fest saß. (©picture alliance / Everett Collection 2018)

Sein großer Auftritt war eine der größten Überraschungen im Marvel-Kinohit "Avengers: Infinity War": Der Red Skull, der in "Captain America: The First Avenger" verschwand, ist zurück. Und nicht nur das. Er entpuppte sich auch noch als der Hüter des letzten aller Infinity Steine. Aber wie konnte der Schurke eigentlich so viel über den Seelenstein wissen?

Wir erinnern uns: Cap-Rivale Red Skull, der sich einst durch den Tesserakt in Luft auflöste, tauchte in "Avengers: Infinity War" auf dem Planeten Vormir wieder auf, wo er Thanos und Gamora empfing und ihnen den Weg zum Seelenstein wies.

Im Nachhinein rätselte mehr als ein Marvel-Fan: Woher kannte der Red Skull eigentlich die Namen von Thanos, Thanos' Vater und Gamora? Und weshalb wusste er genau, was nötig war, damit der Weltraum-Titan den bislang verschollenen Infinity Stein in die Finger bekommt? Schließlich hatte er auf dem einsamen, trostlosen Planeten wohl kaum die Möglichkeit, sich zu informieren. Nun könnte Marvel Studios die Antwort geliefert haben.

Das Buch von Yggdrasil

Das Filmstudio veröffentlichte laut Screen Rant jüngst ein visuelles Wörterbuch anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Marvel Cinematic Universe, das allerlei Hintergrundinformationen zu den Blockbustern liefert. Darin wird unter anderem erwähnt, wie der Red Skull den Tesserakt dessen Hütern in Norwegen abnahm – und dass der Würfel mit dem Raumstein nicht das einzige Objekt war, das der einstige Hydra-Anführer mitgehen ließ. Offenbar entdeckte Hydra auch eine "irdische Version des Buchs von Yggdrasil", das die Geschichte der neun Welten enthielt. Der Red Skull habe diese kosmischen Chroniken studiert, heißt es weiter.

"Eine Seele für eine Seele"

Marvel-Fans kennen ein ähnliches Buch bereits aus "Thor: The Dark Kingdom", denn die Asen haben ebenfalls eine Ausgabe. Es enthielt nicht nur die Geschichte des Universums, sondern auch Aufzeichnungen über mächtige Wesen wie Odins Familienhistorie. Gut möglich also, dass der Red Skull all seine Informationen über die Infinity Steine und die "eine Seele für eine Seele"-Bedingung schon in seiner irdischen Version des Buchs fand, bevor er überhaupt auf Vormir landete. Einzig der Aufenthaltsort des Seelensteins dürfte dort nicht verzeichnet gewesen sein – sonst hätte Thanos sicherlich nicht so lange gebraucht, um ihn zu finden.

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