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Darum zeigte "Game of Thrones" nicht, was vor dem Arya-Moment geschah

Ein Mädchen taucht auch mal aus dem Nichts auf.
Ein Mädchen taucht auch mal aus dem Nichts auf.

Die finale Staffel 8 von "Game of Thrones" ließ die Fans mit vielen offenen Fragen zurück: Wofür gibt es noch eine Nachtwache? Wieso redet plötzlich niemand mehr über Jons Abstammung? Warum Bran?! Und wie hat es Arya bloß geschafft, an all den Weißen Wanderern vorbeizukommen? Immerhin: Warum wir Letzteres nie zu sehen bekamen, wissen wir jetzt.

Achtung, Spoiler!
Der folgende Artikel beschäftigt sich mit der dritten Folge der achten Staffel von "Game of Thrones". Wenn Du diese noch nicht gesehen hast, liest Du auf eigene Gefahr weiter!

Miguel Sapochnik verantwortete die Regie vieler spektakulärer "Game of Thrones"-Episoden, darunter "Hartheim" in Staffel 5, "Die Schlacht der Bastarde" in Staffel 6 – und "Die Lange Nacht" in der finalen achten Staffel. Im Interview mit The Hollywood Reporter spricht der Regisseur nun über den umstrittenen und – wortwörtlich – düsteren Showdown gegen den Nachtkönig.

Dabei enthüllt Sapochnik, warum er und sein Team sich entschieden haben, nicht zu zeigen, wie Arya Stark (Maisie Williams) sich zum Nachtkönig durchkämpft, und "ein Mädchen" stattdessen aus dem Nichts hervorspringen ließen. Die zusätzlichen Kampfszenen hätten sich schlicht unnötig angefühlt, erklärt der TV-Macher.

"Wie eine Wiederholung"

"Wir haben es gedreht und noch einmal gedreht und gemerkt, dass der Rhythmus wirklich wichtig ist", so Sapochnik. "An einem Punkt gab es einen ausgeklügelten Plan, wie Arya sich ihren Weg in den Götterhain freikämpfen muss, aber als wir vorankamen, erkannten wir, dass sie das schon früher in der Episode getan hatte, also fühlte es sich wie eine Wiederholung an."

Letztlich hätten Sapochnik und sein Team festgestellt, dass es keine Rolle spielt, wie genau Arya zum Nachtkönig kommt. "Was zählte, war, diesen Moment aufzubauen, wenn der Nachtkönig sie mitten im Sprung fängt und wir denken, dass es das für sie war. Dann zieht sie ihren Messerwechsel durch und schaltet ihn aus."

Staffel 8 von "Game of Thrones" bleibt umstritten

Allen Bemühungen der Serienmacher zum Trotz: Viele Fans zeigen sich wenig begeistert von der finalen Staffel "Game of Thrones". Die Unzufriedenheit über den Ausgang der HBO-Show reicht sogar so weit, dass einige Anhänger in einer Petition ein komplettes Remake von Staffel 8 fordern. Über 1,7 Millionen Menschen haben bereits unterzeichnet.

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