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"Deadpool 2": Fans wollen Quentin Tarantino als Regisseur

Wer wird der neue Regisseur von "Deadpool 2"? Wenn es nach tausenden Fans geht: Quentin Tarantino.
Wer wird der neue Regisseur von "Deadpool 2"? Wenn es nach tausenden Fans geht: Quentin Tarantino. (©dpa 2016)

Nach dem Abgang von Tim Miller steht "Deadpool 2" aktuell ohne Regisseur da. Ein Fan will mit einer Petition dafür sorgen, dass Quentin Tarantino das Ruder übernimmt. Der Vorschlag findet erwartungsgemäß riesigen Zuspruch.

"Stellt euch vor, jemand wie Tarantino würde die Dialoge für den Söldner mit der großen Klappe schreiben!", schwärmt "Deadpool"-Fan Carl Champion Jr. im Begleittext zu seiner Online-Petition. Tausende schwärmen mit: Bis zum Dienstagmorgen sammelte seine Idee, Quentin Tarantino ("Pulp Fiction", "The Hateful Eight") die Regie für "Deadpool 2" zu übertragen, über 11.000 Unterschriften.

Ist Quentin Tarantino die perfekte Wahl für "Deadpool 2"?

"Quentin Tarantino ist ein Meister im Schreiben von Dialogen und Ryan Reynolds ist ein Meister im Abliefern von Dialogen", begründet Champion Jr. seinen Herzenswunsch weiter. Der Stil des Regisseurs könnte zum notorisch unkorrekten Anti-Superhelden Deadpool auch tatsächlich ganz gut passen: "Tarantino macht ultra-brutale Filme mit liebenswerten Charakteren, jeder Menge Rumgefluche, heißen Frauen und Schurken, die Du nie mehr vergisst." Vor allem was die notorisch blassen Antagonisten des Marvel-Universums angeht, könnte Quentin Tarantino daher durchaus eine gute Wahl sein, findet der Bittsteller.

Zu Risiken und Nebenwirkungen...

Auch über die möglichen Risiken eines "Deadpool"-Sequels unter Führung des Kultregisseurs hat sich Champion Jr. aber bereits Gedanken gemacht. Schließlich hatte Tim Miller dem Film kürzlich den Rücken gekehrt, weil kreative Differenzen mit Hauptdarsteller Ryan Reynolds bestanden – ein Problem, das sich mit einem kreativen Visionär wie Quentin Tarantino wiederholen könnte. "Ich glaube aber, wenn sich Reynolds und Tarantino zusammensetzen und ihre Ideen diskutieren würden, würden sie lieben, was der jeweils andere zu sagen hat", gibt sich Champion Jr. optimistisch. Dass Tarantino zu sehr langen Filmen neigt, die munter Genrekonventionen miteinander vermischen, sieht er sogar als Vorteil: Gefeierte Superheldenfilme und -serien wie "The Dark Knight" und "Jessica Jones" hätten sich schließlich auch zwischen alle Stühle gesetzt. Mal sehen, ob sich Reynolds oder Tarantino demnächst zu der Petition äußern.

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