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"Deadpool 2" und "Infinity War" schuld am schlechten "Solo"-Start?

In guten wie in schlechten Zeiten: Han Solo und Chewbacca.
In guten wie in schlechten Zeiten: Han Solo und Chewbacca. (©YouTube/Star Wars 2018)

Für "Solo: A Star Wars Story" dürften sich Disney und Lucasfilm durchaus einen erfolgreicheren Kinostart vorgestellt haben. Nun heißt es, auf Spurensuche zu gehen und zu analysieren, was der Grund für die vergleichsweise wenigen Zuschauer war. Ein erstes Ergebnis gibt es sogar schon ... 

Es war nicht der glorreichste Moment für Disney und Lucasfilm, als am vergangenen Donnerstag "Solo: A Star Wars Story" in den deutschen Kinos angelaufen ist. Nur einen Tag später folgte der Start in den USA und in vielen anderen Ländern. Der erhoffte Erfolg blieb jedoch aus.

Zu viele Blockbuster in kürzester Zeit?

Doch bei Disney und Lucasfilm ist man laut The Hollywood Reporter bereits in die Analyse gegangen und hat sich der Frage gestellt, ob der Plan, jedes Jahr einen neuen "Star Wars"-Film zu veröffentlichen, doch zu viel des Guten sei. Immerhin startete "Solo: A Star Wars"-Story nur fünf Monate nach "Star Wars: Die letzten Jedi".

Außerdem kommt hinzu, dass das Han-Solo-Abenteuer mit "Deadpool 2" und "Avengers: Infinity War" derzeit eine äußerst starke Konkurrenz im Kino hat. Alle drei Filme kamen innerhalb von nur fünf Wochen in die Kinos, was für die Zuschauer vielleicht zu viele Blockbuster in kurzer Zeit waren.

"Solo: A Star Wars Story" hat das Nachsehen

Dave Hollis, Distributions-Chef bei Disney, argumentierte: "Es gibt die Frage nach der Häufigkeit und wie oft die Leute ins Kino gehen. Ist es zu viel und zu früh, dreimal in fünf Wochen zu gehen?" Hollis hofft nun, dass "Solo: A Star Wars Story" langfristig Geld in die Kassen spülen wird und den schwachen Start ausgleichen kann.

Zum Vergleich: "Deadpool 2" hat am Startwochenende allein in den USA 125,5 Millionen US-Dollar eingespielt, "Avengers: Infinity War" sogar 257,7 Millionen US-Dollar.

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