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Die ersten Teaser zum "Ghost in the Shell"-Remake sind da!

Dystopischer Klassiker: "Ghost in the Shell" kommt 2017 als Realfilm mit Scarlett Johansson ins Kino.
Dystopischer Klassiker: "Ghost in the Shell" kommt 2017 als Realfilm mit Scarlett Johansson ins Kino. (©Youtube/Moviepilot Trailer 2016)

2017 kommt der Kult-Anime "Ghost in the Shell" als Realfilm mit Scarlett Johansson in der Hauptrolle in die Kinos. Fünf kurze Teaser zeigen nun erste bewegte Bilder.

Mamoru Oshiis Sci-Fi-Anime-Film "Ghost in the Shell" aus dem Jahr 1995 gilt als Klassiker der japanischen Animationskunst. Er trug maßgeblich zum Boom des Genres außerhalb Japans bei und beeinflusste zahlreiche Filmemacher. Unter anderem sind die Wachowski-Geschwister ("Matrix") große Fans. Am 23. März 2017 soll die Realfilmadaption des Stoffs in die Kinos kommen, in der Scarlett Johansson die Hauptfigur Mayor Motoko Kusanagi spielen wird.

Fünf Teaser-Trailer geben nun erste Einblicke in den Film. Während die kurzen Schnipsel nicht viel über die Handlung verraten, zeigen sie ansatzweise, wie schick Regisseur Rupert Sanders ("Snow White and the Huntsman") die Cyberpunk-Ästhetik des Zeichentrick-Originals umsetzt. Auch Japans Tausendsassa Takeshi Kitano (u. a. Regisseur des Yakuzafilm-Klassikers "Sonatine") ist in einem Clip kurz zu sehen.

Darum geht es in "Ghost in the Shell"

Im Jahr 2029 erweitern die Menschen ihre Körper durch zahlreiche künstliche Bauteile. Viele sind fast vollständig zu Cyborgs geworden, in denen als einziger menschlicher Rest die Seele ("ghost") in einer kleinen Kapsel ("shell") steckt. Mayor Motoko Kusanagi ist ein weiblicher Cyborg und arbeitet bei einer Spezialeinheit der Regierung. Sie jagt einen Hacker, der die Kontrolle über die Mensch-Maschinen übernimmt und sie Verbrechen begehen lässt.

Acht Jahre bis zur fertigen Realverfilmung

Die Entstehungsgeschichte der "Ghost in The Shell"-Realverfilmung ist turbulent. Bereits 2008 sicherte sich Steven Spielbergs Produktionsfirma Dreamworks die Filmrechte. Über die Jahre rotierte das Besetzungskarussell vor und hinter der Kamera. Zuletzt fing sich "Ghost in the Shell" Kritik ein, weil mit Scarlett Johansson eine weiße Schauspielerin die Hauptrolle in der Verfilmung eines als durch und durch japanisch geltenden Stoffes spielt.

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