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Die liebsten Science-Fiction-Filme von Obama sind ...

President's choice: US-Präsident Barack Obama hat seine Sci-Fi-Lieblinge bekannt gegeben.
President's choice: US-Präsident Barack Obama hat seine Sci-Fi-Lieblinge bekannt gegeben. (©CC: Wikimedia/The White House (Pete Souza) 2012)

Diese Empfehlungen kommen von ganz oben: US-Präsident Barack Obama hat eine Liste seiner liebsten Science-Fiction-Filme veröffentlicht. Darunter sind echte Klassiker, aber auch ein paar Überraschungen ...

Barack Obama genießt die letzten Monate seiner Präsidentschaft: Kürzlich veröffentlichte das Noch-Staatsoberhaupt der USA bereits eine Auflistung seiner Lieblingssongs. Nun verdingt sich der Präsident als prominenter Gastautor für die Novemberausgabe des Tech-Magazins Wired. In dieser Funktion hat er eine Liste seiner acht Lieblings-Sci-Fi-Filme verfasst, die die meisten Genrefans anerkennend abnicken dürften.

Bei Science-Fiction schätzt Obama Tiefgang – und coole Effekte

Mit Stanley Kubricks "2001: Odyssee im Weltraum" aus dem Jahr 1968 und Ridley Scotts "Blade Runner" von 1982 stehen zwei Filme an der Spitze, die als Meisterwerke der Science-Fiction gehandelt und vom Präsidenten für ihre philosophischen Untertöne gelobt werden. Steven Spielbergs "Unheimliche Begegnung der dritten Art" von 1977 schaffte es wegen seiner optimistischen Sicht auf das Aufeinandertreffen der Menschheit mit außerirdischen Zivilisationen in Obamas Liste. Etwas pragmatischer fällt die Begründung bei "Star Wars: Eine neue Hoffnung" (ebenfalls 1977) aus: "Der Film macht Spaß und hat die Spezialeffekte revolutioniert."

Auch wenn Obamas Filmgeschmack offenbar klar in seiner Jugend geprägt wurde, schaffen es auch ein paar neuere Science-Fiction-Filme in seine Liste: Ridley Scotts Romanadpation "Der Marsianer" von 2015 gefällt dem Präsidenten, weil sie "Menschen als Problemlöser" darstelle. "Matrix" aus dem Jahr 1999 hingegen "stellt grundlegende Fragen über unsere Realität – und sieht sehr cool aus."

Serien-Favoriten: Carl Sagan und "Star Trek"

Zwischen den Filmen finden sich außerdem zwei renommierte Sci-Fi-Serien: Die Dokumentarserie "Unser Kosmos" aus dem Jahr 1980 mit Kultastronom Carl Sagan macht Obama für seine "lebenslange Faszination für den Weltraum" verantwortlich. Die erste "Star Trek"-Serie um die Abenteuer der "Enterprise"-Besatzung schätzt er für ihre "humanistische Ethik, die über Science-Fiction vermittelt wird. Bei 'Star Trek' geht es nicht wirklich um Technologie. Es geht um Werte und Beziehungen", sagte der Präsident dazu kürzlich in einem Interview.

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