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Disney gesteht Fehler ein: Zu viel "Stars Wars" in zu kurzer Zeit

Keine Panik: Es wird auch weiterhin "Star Wars"-Filme geben – nur eben nicht mehr jedes Jahr.
Keine Panik: Es wird auch weiterhin "Star Wars"-Filme geben – nur eben nicht mehr jedes Jahr. (©Lucasfilm 2015)

Kann es zu viel "Star Wars" geben? Bei dieser Frage scheiden sich vermutlich die Geister. Geht es allerdings nach Disney-CEO Bob Iger wurden zuletzt zu viele Filme und Ableger der Reihe veröffentlicht – ohne ausreichend Zeit dazwischen zu lassen. 

Niemand gesteht gerne Fehler ein, schon gar nicht jemand, der einem der größten Medienunternehmen der Welt vorsteht. Doch genau das musste nun Disney-CEO Bob Iger tun. Nach Auswertung der aktuellen Zahlen wurde ihm eines klar: Der Konzern hat in zu kurzer Zeit zu viele "Star Wars"-Filme in die Kinos gebracht.

Iger nimmt Fehler auf seine Kappe

"Ich habe die Timing-Entscheidung getroffen, und wenn ich so zurückblicke, denke ich, dass ich einen Fehler gemacht habe, und zu viel zu schnell wollte. Ich nehme es auf mich", erklärte Bob Iger im Interview mit The Hollywood Reporter. Fans werden sich drauf einstellen müssen, künftig nicht mehr jedes Jahr für einen "Star Wars"-Film in die Kinos gehen zu können.

Disney plant weiter mit "Star Wars"-Material

An ihrem Plan, weiterhin Geschichten aus einer weit, weit entfernten Galaxis erzählen zu wollen, hält Disney allerdings fest. So arbeite J.J. Abrams gerade auf Hochtouren an Episode IX. Die "Game of Thrones"-Schöpfer David Benioff und D.B. Weiss basteln hingegen an einer Filmreihe abseits der Hauptsaga. "Und wir sind jetzt gerade an dem Punkt, an dem wir entscheiden, was nach J.J.s Film kommt." Mit einem Spin-off zu Obi-Wan Kenobi und Boba Fett dürften zumindest zwei Kandidaten in der engeren Auswahl sein.

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