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Disney wird mit "Fluch der Karibik 5" erpresst

Da vergeht selbst Jack Sparrow das Lachen: Disney wird mit seinem eigenen Film "Fluch der Karibik 5" erpresst.
Da vergeht selbst Jack Sparrow das Lachen: Disney wird mit seinem eigenen Film "Fluch der Karibik 5" erpresst. (©Disney 2017)

Die Walt Disney Studios werden erpresst – und das ausgerechnet mit ihrem eigenen Film! Hacker sind in den Besitz von "Fluch der Karibik 5" gekommen und drohen dem Riesenkonzern nun mit einem verfrühten Release.

Derzeit wird Walt Disney Studios um einen enormen, jedoch nicht näher genannten Betrag erpresst. Einer Hacker-Gruppe soll es gelungen sein, eine Kopie von "Fluch der Karibik 5" zu ergattern und noch vor dem geplanten Release am 25. Mai ins Netz zu stellen.

Disney will nicht zahlen

Das zumindest erklärte nun der CEO von Walt Disney Studios Bob Iger, wobei er zunächst verschwieg, dass es sich um den fünften Teil des Piraten-Franchise handle. Das Branchenportal Deadline hat nach eigenen Recherchen schließlich herausgefunden, dass es sich bei dem Druckmittel um "Pirates of the Caribbean: Salazars Rache" handelt.

Die Hacker fordern von Disney einen hohen Geldbetrag, den das Filmstudio auf ein Bitcoin-Konto überweisen soll. Wird nicht gezahlt, soll "Fluch der Karibik 5" stückchenweise im Internet erscheinen. Laut Disney will das Studio allerdings keinen Cent überweisen und arbeitet nun gemeinsam mit dem FBI an der Aufklärung des Falls.

"Fluch der Karibik 5" droht verfrühter Release

Deadline kontaktierte zudem einen ehemaligen Hacker und fragte ihn, wie es zu einem solchen Vorfall kommen könne. "Alle diese Unternehmen wie Disney, Netflix oder Discovery haben vielleicht sehr gute Sicherheits-Teams, aber dann gibt es da noch die Lieferanten und kleinen Produktionsfirmen, die das nicht haben und auch nicht das Geld, um sich auf ihre eigene Sicherheit zu fokussieren. Also haben Hacker leichtes Spiel", so Hector Monsegur, der inzwischen als Sicherheitschef arbeitet.

Er erklärt aber auch, dass es für das FBI nicht einfach sei, die Hacker letzten Endes auch zu erwischen: "Es ist nahezu unmöglich, denn die Hacker kommen von überall. Außerdem sind sie sich der Techniken bewusst, mit denen sie erwischt werden können. Man könnte also einen ägyptischen Hacker haben, der russische Software benutzt, weshalb es wie ein russischer Angriff aussieht, der aber eigentlich aus Ägypten kommt."

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