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DVB-T2: Erst 15 Prozent der Haushalte sind vorbereitet

Nur 15 Prozent der Haushalte sind auf DVB-T2 vorbereitet.
Nur 15 Prozent der Haushalte sind auf DVB-T2 vorbereitet. (©Thinkstock/Getty Images/Wavebreak Media 2017)

Bislang sind offenbar nur 15 Prozent der betroffenen Haushalte auf den Umstieg auf DVB-T2 vorbereitet. Dabei wird die Zeit für die meisten Verbraucher knapp, da für das alte DVB-T in einigen Regionen schon am 29. März der Stecker gezogen wird.

Die Umstellung der deutschen TV-Haushalte von DVB-T auf DVB-T2 läuft offenbar noch schleppend. So sind laut einer aktuellen Erhebung des Marktforschungsinstituts GfK bislang nur rund 15 Prozent der 3,4 Millionen betroffenen DVB-T-Haushalte technisch für den Empfang von DVB-T2 gerüstet. Die berichtet Heise unter Berufung auf eine dpa-Meldung vom Dienstag.

Nicht alle Haushalte sind von der Abschaltung betroffen

Bei der deutschen TV-Plattform, die dem Umstieg koordiniert, sieht man sich dennoch auf einem guten Weg. Denn nur 1,5 Millionen Haushalte in den betroffenen Ballungsgebieten dürften DVB-T als Hauptempfangsweg nutzen, während DVB-T in den restlichen rund 1,9 Millionen Haushalten nur als Zweitempfangsweg genutzt wird. Zudem sind von der DVB-T-Abschaltung am 29. März noch nicht alle Regionen Deutschlands betroffen.

Neuer Receiver oder TV-Tuner nötig

Um DVB-T2 empfangen zu können, benötigen TV-Haushalte einen neuen Digitalreceiver, der für den Empfangsweg geeignet ist. Dieser muss auch den Kompressionsstandard H.265 unterstützen, welcher für DVB-T2 in Deutschland erstmals eingesetzt wird. Alternativ besitzen viele TV-Geräte der Modelljahre 2015, 2016 oder 2017 bereits einen integrierten Tuner für DVB-T2. Eine neue Antenne ist für Umsteiger hingegen nicht notwendig.

Die Abschaltung von DVB-T erfolgt am 29. März zunächst in den Großräumen Bremen, Bremerhaven, Hamburg, Kiel, Lübeck, Stockelsdorf, Rostock, Schwerin, Hannover, Braunschweig, Magdeburg, Berlin, Jena, Halle, Leipzig, Aachen, Bonn, Köln, Düsseldorf, Essen, Langenberg, Wesel, Wuppertal, Dortmund, Großer Feldberg, Frankfurt/Main, Wiesbaden, Saarbrücken, Baden-Baden, Stuttgart, Nürnberg, München und Wendelstein. In anderen Regionen Deutschlands soll der Umstieg auf DVB-T2 Schritt für Schritt bis 2019 erfolgen.

Noch mehr Infos zu DVB-T2 sowie ein Freenet TV-Empfangscheck finden sich bei SATURN.

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