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Emmys 2017: Die Gewinner und weitere Highlights im Überblick

Nicole Kidman gehörte bei den Emmys 2017 zu den Gewinnern des Abends – und hatte eine wichtige Botschaft.
Nicole Kidman gehörte bei den Emmys 2017 zu den Gewinnern des Abends – und hatte eine wichtige Botschaft. (©picture alliance / Everett Collection 2017)

Am 17. September war es so weit: Die Gewinner der Emmys 2017 wurden verkündet. Zum 69. Mal wurden die Stars der TV-Branche mit der begehrten Trophäe geehrt – und überraschten teils mit ebenso emotionalen wie tiefgründigen Dankesreden. Vor allem ein knapp 30-sekündiger Auftritt sorgte jedoch für Sprachlosigkeit.

Emmys 2017: Das sind die Gewinner (Auszug)

Im Folgenden findest Du die wichtigsten Preisträger der Emmys 2017 zusammen mit den jeweiligen Kategorien, in denen sie ausgezeichnet wurden.

  • Beste Comedy-Serie: "Veep – Die Vizepräsidentin"
  • Beste Drama-Serie: "The Handmaid's Tale"
  • Beste Mini-Serie: "Big Little Lies"
  • Beste Schauspielerin in einer Comedy-Serie: Julia Louis-Dreyfus in "Veep – Die Vizepräsidentin"
  • Bester Schauspieler in einer Comedy-Serie: Donald Glover in "Atlanta"
  • Beste Hauptdarstellerin in einer Drama-Serie: Elisabeth Moss in "The Handmaid's Tale"
  • Bester Hauptdarsteller in einer Drama-Serie: Sterling K. Brown in "This Is Us"
  • Beste Hauptdarstellerin in einer Miniserie: Nicole Kidman in "Big Little Lies"
  • Bester Hauptdarsteller in einer Miniserie: Riz Ahmed in "The Night Of"

Sonstige Highlights

1. Trumps Ex-Pressesprecher beweist Humor

"The Late Show"-Host Stephen Colbert ist bekannt für seine politische Satire und so war es wenig überraschend, dass der Comedian, der als Moderator durch die Verleihung der Emmys 2017 führte, seinen Eröffnungsmonolog unter anderem für einen Rundumschlag gegen die Regierung um US-Präsident Donald Trump nutzte. Allerdings hatte wohl niemand mit der Pointe seiner Stichelei gerechnet: Auf sein Stichwort rollte niemand Geringeres als Trumps ehemaliger Pressesprecher Sean Spicer mit einem fahrbaren Podium auf die Bühne.

Selbstironisch verkündete der in Hollywood oft verlachte und imitierte Politiker, es hätte niemals eine Emmy-Verleihung mit einem größeren Publikum gegeben. Damit belächelte Spicer selbst sein einstiges Statement, es seien niemals so viele Zuschauer bei der Amtseinführung eines US-Präsidenten gewesen wie bei der Trumps. Noch besser als Spicers Überraschungsauftritt waren allerdings die beinahe geschockten Gesichter der sprachlosen Stars im Publikum.

2. Nicole Kidman nutzt den Moment

Für nachdenkliche Mienen und tosenden Applaus sorgte hingegen die Dankesrede von Aktrice Nicole Kidman. Als die Schauspielerin den Preis für die "beste Hauptdarstellerin in einer Miniserie" entgegennahm, nutzte sie kurzerhand die Gelegenheit, um das heikle Thema häuslicher Gewalt anzusprechen. Schließlich sei dieses ein zentraler Punkt ihrer Show "Big Little Lies". "Wir haben häusliche Gewalt beleuchtet", so Kidman laut Variety. "Es ist eine komplizierte, heimtückische Krankheit. Sie existiert weit öfter, als wir uns selbst eingestehen wollen. Sie ist angefüllt mit Scham und Geheimhaltung, [doch] dadurch, dass ihr mich mit diesem Award auszeichnet, rücken wir sie noch mehr ins Licht."

3. Endlich ein Emmy für Elisabeth Moss

Mit Blick auf die Gewinner hat wohl keine ihren Emmy so sehr verdient wie Elisabeth Moss. Satte sechs Mal war die Schauspielerin bereits für ihren Part als Peggy Olsen in "Mad Men" nominiert, ging am Ende jedoch immer leer aus. Nun konnte Moss endlich eine der Trophäen mit nach Hause nehmen. Für ihre Rolle als Offred in "The Handmaid's Tale", der TV-Adaption des Romans "Der Report der Magd" von Margaret Atwood, wurde sie als "beste Hauptdarstellerin in einer Drama-Serie" ausgezeichnet.

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