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Fan-Kritik hat keinen Einfluss auf neue "Star Wars"-Trilogie

Nach "Star Wars: Die letzten Jedi" musste sich Regisseur Rian Johnson der zum Teil harschen Kritik der Sternensaga-Fans stellen. Und die gingen mit dem Filmemacher nicht gerade zimperlich um. Nun stellt sich die Frage: Haben die Aussagen der Fans Einfluss auf die neue Trilogie von Johnson?

Während der SXSW-Konferenz sprach Rian Johnson mit Erik Davis von Fandango und sollte sich zu genau dieser Frage äußern. Seine Antwort war gewohnt cool – und lieferte eine absolut nachvollziehbare Begründung.

Rian Johnson ist unbeeindruckt

"Nein, nicht wirklich", entgegnete Rian Johnson und führte weiter aus: "Ich habe das Gefühl, dass jede 'Star Wars'-Sache, die je gemacht wurde, immer eine enorme Resonanz bekommt, da 'Star Wars'-Fans sehr leidenschaftlich sind – und genau das macht sie so unglaublich." Dass ihn jedoch negative Fan-Kommentare aus der Ruhe bringen, glaubt er dennoch nicht.

Fan-Service ist nicht immer möglich

"Wenn du eine Geschichte erzählst, die dir wirklich am Herzen liegt, dann ist es dir einfach nicht möglich, die Wünsche anderer mit einzubringen. Auch wäre es weder gut noch gesund. Ich denke nicht, dass es eine gute Sache wäre, auf diese Weise eine Geschichte zu erzählen." Ganz unrecht hat der "Star Wars: Die letzten Jedi"-Regisseur damit nicht.

"Star Wars"-Fans sind besonders kritisch

Natürlich ist es wichtig, die Fans mit ins Boot zu holen und ihnen in einem gewissen Rahmen das zu bieten, was sie erwarten. Am Ende jedoch sind der Regisseur und die Drehbuchautoren diejenigen, die eine Story zu erzählen haben.

Kritische Stimmen wird es immer geben, egal, welchen Film man dreht. Dass "Star Wars"-Fans jedoch meist ein Stück kritischer sind als andere, gehört nun einmal dazu – das weiß auch Rian Johnson.

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