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Forscher erklärt: So sähe die Welt aus, wenn Thanos' Snap real wäre

Das mit dem Schnipsen solltest du besser bleiben lassen, Thanos!
Das mit dem Schnipsen solltest du besser bleiben lassen, Thanos!

In "Avengers: Endgame" sehen wir, wie die verbliebenen Marvel-Helden und der Rest der Welt mit den Nachwirkungen von Thanos' Fingerschnipsen umgehen. Aber ist die Darstellung der Post-Snap-Gesellschaft wirklich authentisch? Ein Wissenschaftler hat nun erläutert, welche Folgen Thanos' Aktion in der Realität für die Erde hätte.

Die Hälfte aller Lebewesen im Universum muss verschwinden, damit die Ressourcen für den Rest ausreichen und das Überleben der Arten gesichert wird – so in etwa lautete die Theorie des "Mad Titan" Thanos, dem Endgegner in "Avengers: Infinity War" und "Avengers: Endgame". Gesagt getan: Mit einem Fingerschnipsen löste der Verfechter der "Balance" ganze 3,8 Milliarden Menschen allein auf der Erde aus.

Warum eine solch drastische Reduktion der Bevölkerung in Wahrheit jedoch kaum zur Rettung der Erde beitragen würde, erklärte nun Justin Christensen, seines Zeichens Wissenschaftler im UCLA Physics Department, im Gespräch mit Fandom.

Das bringt nichts, Thanos – im Gegenteil!

Wenn 50 Prozent der weltweiten Bevölkerung auf einen Schlag zu Staub zerfallen würden, würde das die Population lediglich auf den Stand von 1970 zurücksetzen, so Christensen. Diese Reduktion würde kaum einen Unterschied machen und die Bevölkerung würde innerhalb kürzester Zeit wieder auf den Stand von 2019 anwachsen.

Zudem hätte ein realer Snap à la Thanos diverse negative Folgen, wie Christensen verdeutlicht. Piloten, Bus- und Autofahrer würden sich schließlich ebenfalls auflösen – was zahlreiche Todesfälle durch Unfälle zur Folge hätte. Zudem könnte die medizinische Versorgung zusammenbrechen, wenn diverse Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger auf einen Schlag verschwinden würden.

Von wegen Gleichgewicht ...

Und das wären allein die Folgen der Auslöschung diverser Menschen. Da Thanos jedoch alle Lebewesen um die Hälfte reduziert, wäre auch die Tierwelt betroffen. "Viele Ökosysteme [würden] sich komplett verändern und es könnte Spezies geben, die sich davon niemals erholen", so Christensen. Ein Ungleichgewicht würde entstehen – so viel zu Thanos' geliebter "Balance", dem Gleichgewicht aller Dinge.

Verändern sich die Ökosysteme, könnte sich das wiederum negativ auf die Ressourcen der Menschen in Form von Nahrungsmitteln auswirken. So gut Thanos' Ziele also sein mögen, die Avengers tun am Ende gut daran, den "Mad Titan" mit allen Mitteln zu bekämpfen.

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