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"Frankensteins Braut": Vorproduktion wird überraschend gestoppt

Vorerst müssen Horror-Fans mit "Frankensteins Braut" von 1935 vorlieb nehmen.
Vorerst müssen Horror-Fans mit "Frankensteins Braut" von 1935 vorlieb nehmen. (©picture alliance/United Archives 2017)

Mit "Frankensteins Braut" plante Universal, sein "Dark Universe" rund um die bekanntesten Ungeheuer des Studios weiter auszubauen. Jetzt wird die Kreatur des verrückten Wissenschaftlers aber zunächst wieder schlafen gelegt.

Obwohl sich das Remake vom gleichnamigen Klassiker von 1935 schon in der Vorproduktion befindet und ein Drehstart im Februar angepeilt wurde, wird das Projekt vom Studio jetzt in eine Zwangspause geschickt. Das berichtet das Branchenblatt Deadline.

Es wird weiter an "Frankensteins Braut" gefeilt

In einem offiziellen Statement von Universal heißt es: "Nach gründlicher Überlegung haben Universal Pictures und Regisseur Bill Condon beschlossen, [den Starttermin von] 'Frankensteins Braut' zu verschieben." Der Grund dafür liegt offenbar an dem Zeitdruck hinter dem Projekt, denn weiter heißt es: "Niemand von uns möchte zu schnell voranschreiten, um den Kinostart zu erfüllen, wenn wir wissen, dass dieser spezielle Film mehr Zeit braucht, um sich zu entwickeln."

Bislang galt der 14. Februar 2019 als Starttermin für das Horror-Remake. Ob Javier Bardem, der als Frankensteins Monster verpflichtet wurde und Angelina Jolie, die als seine Braut im Gespräch war, sich trotz der Verzögerung weiter an das Projekt binden, ist ungewiss.

Das Ende vom "Dark Universe"?

Ganz überraschend ist die Entscheidung des Studios jedoch nicht. Sein ambitioniertes "Dark Universe", in dem die Filmmonster vergangener Jahrzehnte zum Leben erweckt werden sollen, hatte mit "Die Mumie" mit Tom Cruise in der Hauptrolle einen mehr als holprigen Start. Sowohl bei Kritikern als auch an den US-Kinokassen enttäuschte das Remake auf ganzer Linie. Nur Einnahmen auf dem internationalen Markt – vor allem in China – retteten das Werk vorm Totalflop.

Kein Wunder also, dass Universal den gleichen Fehler nicht wiederholen möchte und sich für den Feinschliff am Drehbuch von "Frankensteins Braut" lieber Zeit nimmt. Sollte diese zweite Chance nicht verwandelt werden, könnte das jedoch tatsächlich das Ende für das "Dark Universe" bedeuten.

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