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"Friends"-Café eröffnet in Singapur: Teurer Spaß für Fans

Jennifer Aniston scheint von der exorbitant hohen Mitgliedssteuer auch nicht begeistert zu sein.
Jennifer Aniston scheint von der exorbitant hohen Mitgliedssteuer auch nicht begeistert zu sein. (©YouTube / Comedy Central UK 2016)

Im März kommenden Jahres öffnet in Singapur ein Nachbau des "Central Perk"-Cafés aus dem Serienklassiker "Friends". Wer allerdings Mitglied im "Central Perk Singapur-Club" werden möchte, sollte über etwas mehr Geld als nur für einen Cappuccino verfügen.

Nicht-Club-Mitglieder dürfen natürlich auch ins Café, genießen aber nicht die zahlreichen Vorteile der Mitgliedschaft. "Central Perk SG" zählt diese im Detail auf seiner Facebookseite auf: Ausschließlich Mitglieder haben die Möglichkeit, Tische oder gar die legendäre orangefarbene Couch, auf der die "Friends"-Darsteller in den Folgen saßen, zu reservieren. Außerdem gibt es für Mitglieder eine eigene Warteschlange: Im Gegensatz zu anderen müssen sie also keine allzu lange Wartezeit vor ihrem Kaffeegenuss in Kauf nehmen. Weiterhin dürfen Mitglieder das Café auch für Fotoshoots buchen. Bei besonderen Veranstaltungen des Café-Teams stehen Mitglieder automatisch auf der Gästeliste.

"Central Perk"-Clubmitgliedschaft: Kein Freundschaftspreis

Wer diese Privilegien genießen möchte, bezahlt allerdings einen stolzen Preis: Eine Jahresmitgliedschaft kostet stattliche 1.000 US-Dollar. Als die Macher des Projekts dies auf ihrer Facebookseite bekannt gaben, ließen "Friends"-inspirierte Ärger-Kommentare nicht lange auf sich warten. So fragte sich ein Fan "1.000 Dollar – Could it BE any more expensive?"(auf deutsch: "Könnte es noch teurer sein?") und spielte mit der Großschreibung auf die charismatische Aussprache von Seriencharakter Chandler Bing (Matthew Perry) an. Dieser sprach das Wörtchen "BE" oft mit einer gehörigen Portion Sarkasmus aus – welcher angesichts des hohen Mitgliedschaftsbeitrags durchaus nachvollziehbar ist.

"Friends"-Fans reagieren mit Spott

Andere Facebook-Nutzer fragen sich, wie teuer wohl der Kaffee sei, wenn schon die Clubmitgliedschaft für Normalsterbliche kaum bezahlbar ist. Bis zur Eröffnung des Cafés im März nächsten Jahres empfehlen wir weniger solventen "Friends"-Fans, eines der anderen "Friends"-inspirierten "Central Perks", wie etwa in Peking zu besuchen. Dort gibt es keine überteuren Mitgliedschaftsangebote, und sogar das WLAN ist kostenlos. Besonders amüsant für Serien-Insider: Das Passwort für das kabellose Netzwerk dort lautet übrigens "iloverachel", wie ein Besucher verriet. Ob da wohl Gunther, der "Central Perk"-Chef aus der Serie, seine Finger im Spiel hatte?

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