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"Game of Thrones"-Autor ehrt Stan Lee & enthüllt kuriose Verbindung

George R. R. Martin hält große Stücke auf Stan Lee.
George R. R. Martin hält große Stücke auf Stan Lee.

George R. R. Martin, Autor der "Game of Thrones"-Romane, hat in einem Blogpost Abschied von Stan Lee genommen. Er würdigt die kürzlich verstorbene Marvel-Legende darin als großen Einfluss und erinnert sich daran, dass seine ersten veröffentlichten Worte einst in einem "Fantastic Four"-Comic erschienen.

Kaum ein Autor hatte so nachhaltigen Einfluss auf die aktuelle Popkultur wie Stan Lee. Nach dem Tod des 95-Jährigen würdigen ihn nun viele Kollegen und Kolleginnen – darunter auch "Game of Thrones"-Autor George R. R. Martin.

George R. R. Martin verabschiedet sich von Marvel-Legende

"Er war so lange Teil ein Teil meiner Welt, dass es unmöglich erscheint, dass er weg ist", so Martin in einem Blog-Post mit dem Titel "Farewell to a Marvel". Er habe Lee mehrfach getroffen, sei aber nie mit ihm befreundet gewesen – vielmehr habe er als echter Fanboy immer leicht wortkarg neben seinem großen Vorbild gestanden.

Ein Brief an den Shakespeare der Comic-Welt

Tatsächlich, so erinnert sich Martin, sei Stan Lee aber gewissermaßen sein erster Verleger gewesen: Im Alter von 13 Jahren schrieb Martin einen Fan-Brief an Stan Lee und Jack Kirby, der in der Leserbrief-Rubrik von "Fantastic Four #20" abgedruckt wurde. "Das waren meine ersten Worte, die ich je gedruckt gesehen habe", so der heutige Bestseller-Autor.

In dem Brief verglich Martin Stan Lee damals übrigens mit William Shakespeare – eine auf den ersten Blick vielleicht etwas hoch gegriffene Ehrung. "Ich war halt Dreizehn ...", sagt er heute, gibt aber zu bedenken: "Es gab auch schon vor Shakespeare Theaterstücke, aber er hat das Theater revolutioniert und es völlig verändert. Stan Lee hat dasselbe für Comics gemacht."

So gesehen ...

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