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"Game of Thrones"-Dreh: Berics Feuerschwert war echt

Beric-Darsteller Richard Dormer spielte in Episode 6 von "Game of Thrones" tatsächlich mit dem Feuer.
Beric-Darsteller Richard Dormer spielte in Episode 6 von "Game of Thrones" tatsächlich mit dem Feuer. (©Helen Sloan/HBO 2017)

Auf diesen Moment haben "Game of Thrones"-Fans schon lange gewartet: In Episode 6 der aktuellen Staffel 7 durfte Beric Dondarrion aus der Bruderschaft ohne Banner endlich sein brennendes Schwert schwingen, das uns schon im ersten Trailer begeisterte. Jetzt enthüllt Darsteller Richard Dormer, dass der Dreh mit der Waffe oft ganz schön brenzlig war.

Der nordirische Schauspieler, der seinen ersten Auftritt als Beric in Staffel 3 der HBO-Serie hatte, verriet, dass das flammende Schwert in der Kampfszene auf dem gefrorenen See tatsächlich echt war und er am Set gezielt Stuntmänner in Brand setzen musste.

Brennendes Schwert ohne digitale Effekte

"Das Schwert ist kein CGI", zitiert ihn das Branchenblatt Variety. "Es waren jedes Mal echte Flammen. Sie brannten etwa zwei Minuten, deshalb konnte ich [das Schwert] nur für zwei Minuten benutzen. Dann ging es aus und wir mussten wieder von vorn beginnen." Ein Umstand, der dazu führte, dass Dormer die Bewegungen seines Schwertarmes um bis zu 20 Prozent verlangsamen musste, um die Flammen nicht versehentlich zu löschen.

Die Arbeit mit dem flammenden Schwert, das speziell für "Game of Thrones" hergestellt wurde, bezeichnete Dormer gegenüber dem Magazin Esquire zudem als "sehr gefährlich". So habe er Stuntleute anzünden müssen und ständig die Kleidung anderer Darstelle rin Brand gesetzt. Erschwert wurde der Dreh dadurch, dass Dormer wenig sehen konnte, da sein Seriencharakter eine Augenklappe trägt. Wochenlanges Training gaben ihm jedoch zunehmend Sicherheit, sodass sich die Bewegungen am Ende wie ein Tanz angefühlt hätten.

"Game of Thrones" nimmt Beric zusätzliche Leben

Für Dormer haben sich die Mühen gelohnt, denn in der Kampfszene auf dem See sehe man die Flamme als natürliche Lichtquelle in Reflexionen – ein Umstand, der mit CGI kaum hätte erzielt werden können. Nur einmal wurde tatsächlich CGI verwendet: Beim Ausbrennen der Wunde, die Thoros vom Myr durch den Biss eines untoten Bären erlitt. Das konnte dem Roten Priester letztlich jedoch auch nicht das Leben retten.

Thoros (Paul Kaye) war bislang so etwas wie Berics Lebensversicherung: Seine magischen Fähigkeiten haben den Anführer der Bruderschaft ohne Banner schon sechs Mal von den Toten zurückgeholt. Wenn Beric also nun noch einmal getötet werden sollte, ist er tot – endgültig. Das weiß auch Richard Dormer. "Ich denke jedoch, dass [Beric] auf eine Art und Weise etwas erleichtert ist, dass der nächste [Tod] sein letzter sein wird", so der Schauspieler.

Ob Beric Dondarrion die finale Episode der siebten Staffel ohne Hilfe seines roten Priesters lebendig übersteht, können "Game of Thrones"-Fans am kommenden Montag auf Sky Atlantic sehen. Via Sky Ticket steht die Folge ab dann jederzeit zum Abruf bereit.

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