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"Game of Thrones": Ursprünglich Kampf mit 50 Schattenwölfen geplant

Schattenwolf Geist sollte eigentlich Gesellschaft von vielen seiner Artgenossen bekommen.
Schattenwolf Geist sollte eigentlich Gesellschaft von vielen seiner Artgenossen bekommen.

Viele Fans waren von der finalen Staffel von "Game of Thrones" enttäuscht – um es gelinde auszudrücken. Insbesondere die "Schlacht von Winterfell" kam bei vielen Zuschauern nicht gut weg. Nun verriet Miguel Sapochnik, der Regisseur der Episode, dass ursprünglich sehr viel schwerere Geschützte aufgefahren werden sollten.

Ursprünglich war angedacht, dass 50 Schattenwölfe den untoten Drachen Viserion attackieren, enthüllt Sapochnik im Podcast-Interview mit IndieWire (via E!News). Allerdings schaffte es die Idee nicht über den Planungsprozess hinaus.

Zu wenig Schattenwölfe in Staffel 8

"Es war eine größere Sequenz geplant, als wir letztlich gedreht haben. Und es waren viele Dinge geplant, die Zuschauer sehr glücklich gemacht hätten – Angriffe von Schattenwölfen und andere verrückte Dinge", lässt Sapochnik durchblicken. "Irgendwann denkst du dir aber: 50 Schattenwölfe, die einen untoten Drachen angreifen, machen auch noch keine gute Episode."

Das dürften die vielen Fans anders sehen, die sich bereits zum Staffelauftakt beschwert hatten, dass Jons Schattenwolf Geist mit Abwesenheit glänzte. Und auch in den weiteren Folgen war der Wolf nur in kurzen Szenen zu sehen. Neben ihm war von den Schattenwölfen der Starks nur noch Nymeria am Leben. Die Wölfin, die ehemals Arya gehörte, trat zuletzt in Staffel 7 auf. Sie lebte in der Wildnis und führte ihr eigenes Rudel an. Und eben dieses hätte in der geplanten Sequenz auftreten können. 

Bestimmte Dinge waren nicht umsetzbar

Sapochnik stellt klar, dass die Showrunner David Benioff und Dan Weiss alles getan hätten, um den Zuschauern ein echtes Spektakel zu liefern. Ihr Mantra sei gewesen: "Es wird uns umbringen, aber es wird großartig." Doch es hätte Momente gegeben, in denen klar geworden sei, dass sich bestimmte Dinge einfach nicht umsetzen lassen. Darunter war leider auch die Schattenwolf-Szene.

 

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