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"Game of Thrones"-Video analysiert die beeindruckenden Special Effects

Die Mauer in "Game of Thrones" wurde effektreich zum Einsturz gebracht.
Die Mauer in "Game of Thrones" wurde effektreich zum Einsturz gebracht. (©HBO 2018)

Wenn wir schon bis Frühjahr 2019 auf die finale "Game of Thrones"-Staffel warten müssen, greifen wir verständlicherweise nach jedem Strohhalm, der uns gereicht wird – erst recht, wenn daran ein so beeindruckendes Video hängt. Das Special-Effects-Studio Rodeo FX hat nämlich einen Clip veröffentlicht, der zeigt, wie der Fall der großen Mauer und die epische Seeschlacht in Staffel 7 entstanden sind.

Dass in "Game of Thrones" an Special Effects nicht gespart wird, ist kein Geheimnis. Nahezu in jeder Einstellung gibt es computergenerierte Bilder, die aus der Serie das Fantasy-Epos macht, das wir seit nunmehr sieben Staffeln kennen und lieben.

Spezialisten lassen die Mauer zerfallen

Die Firma Rodeo FX, zuständig für die Spezialeffekte der Serie, hat nun ein Video veröffentlicht, das die akribische Arbeit eindrucksvoll vermittelt. Dass beispielsweise die Mauer im großen Staffelfinale kollabiert und in Tausende von Einzelteilen zerfällt, brauchte Unmengen an Rechenleistung der Computer und viel Liebe zum Detail.

Kurz eine Mauer am PC erstellen und zerfallen lassen – so einfach war es keinesfalls. In mehreren Schritten musste das Monstrum zusammengesetzt und durch Nebel, Schneeflocken und Risse ergänzt werden.

Schiffe sehen, wo eigentlich keine sind

Mindestens genauso beeindruckend war auch die Seeschlacht in der zweiten Episode von Staffel 7, als Euron Graufreud mit seiner Flotte auf Theon und Asha Graufreud traf. Denn bis auf Teile vom Deck gab es kein einziges Schiff, das zu Wasser ging. Alle Boote der beiden Flotten sind komplett am Computer entstanden.

Kein Wunder, dass Rodeo FX Anfang des Jahres für ihre Arbeit an "Game of Thones" mit dem Visual Effects Society Award ausgezeichnet wurde.

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