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Game of Thrones vs. Walking Dead: Wo wird häufiger gestorben?

Die Untoten aus "The Walking Dead" spielen in einer Todesstatistik zur Serie eine gewichtige Rolle.
Die Untoten aus "The Walking Dead" spielen in einer Todesstatistik zur Serie eine gewichtige Rolle. (©Facebook/The Walking Dead AMC 2015)

"Game of Thrones" und "The Walking Dead" gehen beide nicht gerade zimperlich mit ihren Charakteren um, die regelmäßig im Dutzend den Löffel abgeben. Wem das zu pauschal ist, für den hat ein Fan mit gutem Auge nun noch einmal genau nachgezählt.

Harte Fakten zum harten Tobak: Im Forum Reddit ist eine Infografik aufgetaucht, in der der Nutzer nachorykaart detailliert die Zahl der Todesfälle in beiden Serien gegenüberstellt. Dazu nahm er jeweils die ersten fünf Staffeln von "Game of Thrones" und "The Walking Dead" genau unter die Lupe und zählte Tode, die entweder direkt zu sehen sind ("on screen") oder überdeutlich angedeutet werden ("off screen").

"The Walking Dead" ist unterm Strich tödlicher

Die dringendste Frage klären wir zuerst: "The Walking Dead" hat mit 1.216 Toden die modrige Walker-Nase vorn. "Game of Thrones" kommt hier "nur" auf 704 Fälle. Allerdings verdankt der Spitzenreiter seinen hohen Killcount in erster Linie den zahlreichen Untoten, die im Laufe der Serie verscheiden: Satte 1.007 Tode von nicht-menschlichen Charakteren verzeichnet die Serie – "Game of Thrones" hat gerade einmal 95. Dafür ist Westeros für alle anderen gezählten Charaktertypen kein sonderlich gutes Pflaster: Sowohl gegenüber Haupt- und Nebencharakteren (19 bzw. 44 Tode) als auch gegenüber Statisten und Hintergrundfiguren (546 Tode) zeigen sich die sieben Königreiche unerbittlich. Zum Vergleich: "The Walking Dead" ließ 13 Hauptcharaktere, 35 Nebencharaktere und lediglich 161 Hintergrundcharaktere über den Jordan gehen.

Quantität oder Qualität?

Natürlich gibt die aufwendige Statistik nur Aufschluss über die Zahl der Tode und nicht ihre gefühlte Relevanz – das Abtreten einer lieb gewonnenen Hauptfigur erscheint uns schließlich deutlich dramatischer als der Abschied von einer Hundertschaft Statisten. Die mutmaßlich todesreichste "Game of Thrones"-Folge fehlt zudem: Die blutige Schlacht der Bastarde zum Abschluss von Staffel 6 dürfte den Killcount der Serie aus dem Stand mindestens verdoppeln. Auch "The Walking Dead" würde bei Berücksichtigung der aktuellen Folgen aber noch einmal ordentlich zulegen. Auf jeden Fall zeigt das ambitionierte Fanprojekt: So spannend es sein mag, vor dem Fernseher in beide Serien einzutauchen – es ist doch gut, dass zwischen uns und der jeweiligen Welt immer noch eine Mattscheibe steht.

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