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"Ghibli Park": Studio Ghibli plant eigenen Themenpark in Japan

Nicht mehr lange, dann können Anime-Fans im neuen "Ghibli Park" in Japan in die Welt von Totoro und Co. eintauchen.
Nicht mehr lange, dann können Anime-Fans im neuen "Ghibli Park" in Japan in die Welt von Totoro und Co. eintauchen. (©picture alliance/Mary Evans Picture Library 2017)

Diese Nachricht dürfte für viele Anime-Fans ähnlich aufregend klingen, als würden Weihnachten und Ostern auf einen Tag fallen: Studio Ghibli plant seinen ersten eigenen Themenpark und der soll 2020 in Japan seine Tore öffnen.

Seit 2001 gibt es im Tokioter Stadtteil Mitaka bereits "The Ghibli Museum", das erste eigene Museum des beliebten japanischen Animationsfilmstudios. Mit seinem ersten eigenen Themenpark wird sich Studio Ghibli aber wohl noch mal selbst übertreffen. Und: Sogar der prominente Hauptakteur des neuen "Ghibli Park" steht schon fest.

"Ghibli Park" soll 200 Hektar groß werden

Der "Ghibli Park" soll auf dem Gelände des Expo Parks in der japanischen Präfektur Aichi errichtet werden und ganze 200 Hektar Fläche einnehmen. Das verkündeten Toshio Suzuki, Produzent bei Studio Ghibli, und Aichis Gouverneur Hideaki Omura auf einer Konferenz in Nagoya, wie Anime News Network unter Berufung auf die japanische Seite Chunchi Web schreibt.

Dass der erste Themenpark von Studio Ghibli ausgerechnet dort errichtet wird, ist dabei kein Zufall. Schon seit der Weltausstellung im Jahr 2005 beherbergt das Gelände einen lebensgroßen Nachbau des Hauses von Satsuki und Mei, den beiden Schwestern aus Ghiblis Anime-Klassiker "Mein Nachbar Totoro".

Studio Ghibli will Umwelt schützen

"Mein Nachbar Totoro" soll zudem das zentrale Thema des gesamten Parks bilden, wobei auch die anderen großen Klassiker des Animestudios natürlich ihren Platz finden werden. Außerdem kündigte Studio Ghibli bereits jetzt an, dass Umweltverträglichkeit und -schutz wichtige Themen bei der Planung des Themenparks sein werden.

Das Filmstudio sowie die Regierung von Aichi haben bekräftigt, dass der Themenpark gebaut werden soll, ohne dabei Schäden für die Umwelt zu riskieren. Es werden keine Bäume gefällt werden, um Platz für jetzige oder zukünftige Attraktionen zu schaffen, schreibt Anime News Network weiter. Läuft alles nach Plan, wird der "Ghibli Park" rechtzeitig vor der Eröffnung der Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio den Betrieb aufnehmen.

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