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"Ghost in the Shell": Original-Regisseur segnet Remake ab

Scarlett Johansson macht ihre Sache als Major Motoko offenbar sehr gut.
Scarlett Johansson macht ihre Sache als Major Motoko offenbar sehr gut. (©Youtube/Moviepilot Trailer 2016)

Die Liveaction-Verfilmung "Ghost in the Shell" hat von Mamoru Oshii, dem Regisseur der gleichnamigen Animes, offiziell seinen Segen bekommen. Oshii war beim Dreh zu Besuch und zeigte sich sichtlich begeistert.

Laut Mamoru Oshii wird der Sci-Fi-Thriller der bislang beste Film der "Ghost in the Shell"-Reihe, wie er in einem Featurette vom Filmstudio Paramount sagt. Dies liegt vor allem an Scarlett Johansson: Die Darstellerin der Protagonistin Major Motoko Kusanagi wird von Mamoru Oshii in den höchsten Tönen gelobt: "Die Art von Scarlett, Motoko zu spielen, übertrifft meine Vorstellungen für die Rolle bei Weitem." Doch worum geht es bei dem Film eigentlich?

Ein hacker treibt sein Unwesen

Ihren Ursprung hat die Geschichte um Major Kusanagi in den Mangas von Masamune Shirow, die zwischen 1989 und 1997 veröffentlicht wurden. Die Handlung spielt im Jahr 2029: Menschen können sich nahezu alle Körperteile durch künstliche Cyborg-Implantate ersetzen lassen, seine Persönlichkeit und sein Geist werden in einer kleinen Biokapsel ("shell") abgespeichert. Allerdings taucht ein unbekannter Hacker auf, der es schafft, sich Zugang zu diesen Kapseln zu verschaffen, und ahnungslose Menschen für ihn Verbrechen begehen zu lassen. Major Motoko, die selbst fast komplett aus künstlichen Teilen besteht, wird darauf angesetzt, den Hacker zu finden und zu beseitigen.

Die Geschichte wurde bislang in drei Animes unter der Regie von Mamoru Oshii umgesetzt, die als Meilensteine des Genres gelten. Der kommende "Ghost in the Shell"-Spielfilm mit Scarlett Johansson ist ab 30. März 2017 in Deutschland zu sehen.

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