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Grammys 2017: Nina Simone und weitere für Lebenswerk geehrt

Ikone des Jazz: Nina Simone wird bei den Grammys 2017 für ihr Lebenswerk geehrt.
Ikone des Jazz: Nina Simone wird bei den Grammys 2017 für ihr Lebenswerk geehrt. (©dpa - Fotoreport 2016)

Hohe Ehrung für Nina Simone: Die Jazzlegende wird bei den Grammys 2017 posthum für ihr einflussreiches Lebenswerk geehrt. Auch die Rockband The Velvet Underground und Funkrocker Sly Stone gehören zu den Preisträgern.

Mit den Grammy Awards würdigt die US-amerikanische Musikwirtschaft jährlich die größten Erfolge des vergangenen Jahres. Kürzlich wurden bereits die Nominierten für die 2017er-Ausgabe des größten Musikpreises der Welt bekanntgegeben. Mit besonderen Ehrengrammys zeichnet die National Academy of Recording Arts and Sciences aber auch Künstler aus, deren Einfluss weiter zurückreicht. Nun steht fest, wer die Preisträger der Lebenswerk-Awards bei den Grammys 2017 sind.

Lebenswerk-Grammys für Nina Simone und The Velvet Underground

Mit dabei ist unter anderem die 2003 verstorbene Jazz-Ikone Nina Simone, die die Auszeichnung posthum erhält. Zu Lebzeiten blieb der Sängerin, Pianistin und Songwriterin die Grammy-Ehrung verwehrt. Die Academy würdigt bei den Grammys 2017 einer offiziellen Pressemitteilung zufolge nicht nur Simones einflussreiche musikalische Erfolge, sondern auch "ihre Furchtlosigkeit und ihre tiefe Verbundenheit mit der Bürgerrechtsbewegung." Auch die Band The Velvet Underground bekommt einen Lebenswerk-Grammy für ihre Bedeutung auf dem Gebiet experimenteller Rockmusik. Obwohl kommerziell zeitlebens erfolglos, erarbeitete sich das Projekt um Sänger und Gitarrist Lou Reed mit den Jahren Kultstatus und gilt heute als eine der wichtigsten Bands der 1960er-Jahre.

Preisträger von Funk bis Country

Zu den weiteren Preisträgern gehört unter anderem Funkrocker Sylvester "Sly" Stone, der mit seiner Band Sly & The Family Stone der Academy zufolge "eine wichtige Rolle in der Entwicklung von Soul, Funk, Rock und Psychedelic der 1960er- und 1970er-Jahre spielte". Ferner werden Gospelsängerin Shirley Caesar, der als "Vater der Countrymusik" bekannte Musiker Jimmie Rodgers, Jazzpianist Ahmad Jamal und Gitarrist Charley Pride geehrt.

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