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"Guardians of the Galaxy 2": Die Story hinter Baby Groot

Baby Groot gewinnt in "Guardians of the Galaxy 2" im Handumdrehen die Herzen der Zuschauer.
Baby Groot gewinnt in "Guardians of the Galaxy 2" im Handumdrehen die Herzen der Zuschauer. (©Facebook/jgunn 2016)

Baby Groot stahl im ersten Trailer zu "Guardians of the Galaxy 2" allen anderen Figuren die Show. Doch Regisseur James Gunn betont, dass der kleine Fratz kein Marketingtrick sei, um für noch mehr Aufmerksamkeit zu sorgen – er sei viel mehr als das!

Tatsächlich war James Gunn sich zu Beginn der Entwicklung von "Guardians of the Galaxy 2" überhaupt nicht sicher, ob Baby Groot eine so gute Idee sei. Er zweifelte, ob er Walt Disney das Konzept eines albernen Mini-Groot verkaufen könnte. Doch wie es aussieht, hat er sich völlig umsonst Sorgen gemacht.

Eigentlich sollte es Baby Groot gar nicht geben!

Wie James Gunn in einem Facebook-Post erklärt, sollte "Guardians of the Galaxy 2" eigentlich viele Jahre nach dem ersten Film spielen, sodass Groot schon wieder ordentlich gewachsen sein dürfte. Doch seine Ideen gingen nicht auf, der neue Groot "funktionierte" nicht. Deshalb versuchte der Regisseur es mit einem anderen Ansatz: Die Fortsetzung würde direkt an ihren Vorgänger anschließen – und so war die Idee von Baby Groot geboren.

Nun musste Gunn diese (recht drastische) Neuerung nur noch dem Filmstudio verkaufen. "Groot war einer der beliebtesten Charaktere im ersten Film und manchmal – wenn etwas richtig gut funktioniert – tun sich Filmstudios sehr schwer, etwas daran zu ändern", erinnert sich James Gunn zurück. Doch zu seiner Überraschung war man auch bei Walt Disney sofort Feuer und Flamme für Baby Groot.

"Guardians of the Galaxy 2"-Trailer bricht Marvel-Rekorde

Schon im ersten Trailer zu "Guardians of the Galaxy 2" wickelte Baby Groot alle Welt um seinen hölzernen Mini-Finger. Und das zeigte Wirkung: Mehr als 81-Millionen-mal wurde der Trailer innerhalb der ersten 24 Stunden nach Veröffentlichung angesehen – so oft wie kein anderer Marvel-Trailer je zuvor! Zu verdanken hat der Film das sicher nicht zuletzt dem frechen Bonsaibäumchen. James Gunn hatte also Recht, als er anfangs dachte: "[Ich und das Studio] wussten instinktiv, dass es im 'Guardians'-Franchise darauf ankommt, den Zuschauern immer wieder etwas Unerwartetes vorzusetzen." Wie unerwartet "Guardians of the Galaxy 2" als Gesamtwerk wird, erfahren wir frühestens im April 2017, wenn der Film in den Kinos startet.

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