"Guardians of the Galaxy 3": Gunns Skript soll doch verwendet werden

Inszenieren wird James Gunn "Guardians of the Galaxy Vol. 3" zwar nicht mehr, sein Drehbuch könnte aber dennoch zum Einsatz kommen.
Inszenieren wird James Gunn "Guardians of the Galaxy Vol. 3" zwar nicht mehr, sein Drehbuch könnte aber dennoch zum Einsatz kommen. (©Disney 2017)
Jutta Peters Wartet noch immer auf ihren Brief aus Hogwarts. Erwägt alternativ eine Laufbahn bei den Avengers.

Zuletzt sah es so aus, als wollten Disney und Marvel alle Brücken zu Regisseur James Gunn abbrechen. Selbst dessen bereits ausgearbeitetes "Guardians of the Galaxy 3"-Drehbuch wäre Berichten zufolge beinahe verworfen worden. Doch nun hat sich der Wind überraschend gedreht.

Mehrere Informanten sollen The Hollywood Reporter berichtet haben, dass Marvel Gunns Skript für "Guardians of the Galaxy Vol. 3" nun höchstwahrscheinlich doch verwenden wird. Eine Wiedereinsetzung als Regisseur des Sequels käme allerdings nicht in Frage. Das heißt aber auch: es herrscht Gesprächsbedarf.

Die Verhandlungen laufen ...

Gunns Agenten und Disneys Marvel Studios steckten aktuell in "komplizierten Verhandlungen", bezüglich der offenen Verträge und ausstehenden Verdienste. Sollte Disney tatsächlich Gunns Drehbuch verwenden, könnte der Filmemacher rund 10 Millionen US-Dollar kassieren. Schließlich habe er gegen keine Vertragsauflagen verstoßen, heißt es in dem Bericht weiter.

Drax doch noch in "Guardians of the Galaxy 3"?

Unter Dach und Fach ist zwar noch nichts, die Fans dürfte die Nachricht über die mögliche Skript-Verwendung dennoch erleichtert aufatmen lassen. Schließlich drohte Drax-Darsteller Dave Bautista erst kürzlich damit, in "Guardians of the Galaxy 3" nicht mehr mitspielen zu wollen, sollten die Studio-Verantwortlichen das Drehbuch von James Gunn verwerfen. Schon seit Beginn der öffentlichen Diskussion um Gunn steht der Schauspieler dem Regisseur entschieden zur Seite.

Ein paar alte Tweets sorgen für galaktischen Ärger

Angefangen hat der ganze Trubel am 20. Juli. Während die Comic-Con in San Diego auf Hochtouren lief, brachten einige konservative Twitter-Nutzer alte Tweets von James Gunn ans Licht, in denen dieser reichlich kontroverse Aussagen zu Themen wie Pädophilie machte. Disney zog umgehend die Reißleine und entzog Gunn den Regieposten für "Guardians of the Galaxy Vol. 3", obwohl der Filmemacher sich umgehend für seine unangebrachten "Witze" entschuldigte.

In der Folge meldeten sich jede Menge prominente Fürsprecher Gunns zu Wort, Marvel-Fans starteten eine Petition, um Gunn ein Comeback zu ermöglichen, und auch der "Guardians"-Cast sprach sich öffentlich für den guten Charakter Gunns aus. Geholfen hat dies alles jedoch nichts.

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