"Guardians of the Galaxy"-Cast nimmt James Gunn geschlossen in Schutz

Die Guardians of the Galaxy beschützen ihre Teamkameraden offenbar auch im echten Leben.
Die Guardians of the Galaxy beschützen ihre Teamkameraden offenbar auch im echten Leben. (©Disney 2017)
Jutta Peters Wartet noch immer auf ihren Brief aus Hogwarts. Erwägt alternativ eine Laufbahn bei den Avengers.

Vor etwas mehr als einer Woche wurde bekannt, dass James Gunn nicht wie ursprünglich geplant "Guardians of the Galaxy Vol. 3" drehen wird. Disney hatte den Regisseur kurzerhand entlassen, nachdem einige alte Tweets Gunns für Furore sorgten. Nun meldete sich der "GotG"-Cast mit einem gemeinsamen Statement zu Wort und machte klar: Die Stars stehen auf Gunns Seite!

Nachdem sich vergangene Woche bereits vereinzelt einige "Guardians of the Galaxy"-Darsteller wie Dave Bautista über die sozialen Medien zu Wort gemeldet hatten, hat sich der Cast der Comicverfilmung nun mit einem gemeinsamen Statement zu Wort gemeldet. In einem öffentlichen Brief erklären Chris Pratt, Zoe Saldana, Vin Diesel und Co., dass sie alle James Gunn vollkommen unterstützen und dass sie gerne erneut mit dem Regisseur zusammenarbeiten möchten.

Cast spricht sich für James Gunn aus – und kritisiert Internet-Trolls

Unterzeichnet ist das Statement, das unter anderem von Star-Lord-Darsteller Chris Pratt auf Instagram geteilt wurde, von den "Guardians of the Galaxy", die sich offenbar auch im echten Leben als Beschützer sehen. In ihrem Brief sprechen sie sich für den guten Charakter ihren "Freundes" James Gunn aus beteuern: "Seine Geschichte ist nicht vorbei – noch lange nicht."

Zudem kritisiert der Cast die oftmals anonymen Internet-Ankläger, die ihrer Meinung nach die "Mob-Mentalität [im Netz] instrumentalisieren". "James ist wahrscheinlich nicht die letzte gute Person, die an den Pranger gestellt wird", warnen die Schauspieler.

Auch die Fans setzen sich für Gunn ein

Auch die Marvel-Anhängerschaft zeigte sich entsetzt über die schnelle, öffentliche Verurteilung von James Gunn. Per Petition forderten Tausende Fans den Konzern Disney auf, Gunn wieder als Regisseur für "Guardians of the Galaxy 3" einzusetzen. Dass es dazu wirklich kommt, scheint angesichts der hitzigen öffentlichen Debatte allerdings unwahrscheinlich.

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