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Gum-Gum-Knaller! Netflix wagt sich an "One Piece"-Realserie

One Piece Ruffy
"Ich werde der König der Piraten!" Wer wohl den "echten" Ruffy spielen darf? Bild: © YouTube / ONE PIECE公式YouTubeチャンネル 2020

Seit 2017 ist immer mal wieder von einer möglichen Live-Action-Serie zum Manga-Megahit "One Piece" die Rede. Jetzt nehmen die Pläne konkrete Gestalt an: Streamingriese Netflix bestätigte offiziell seine Beteiligung an der Produktion.

Netflix hat zehn Episoden bei Tomorrow Studios und "One Piece"-Verleger Shueisha in Auftrag gegeben, berichtet Deadline. Tomorrow Studios verantwortet bereits die kommende Realverfilmung der beliebten Animeserie "Cowboy Bebop", die ebenfalls auf Netflix erscheinen wird.

Manga-Schöpfer freut sich auf Realserie

Als Showrunner, Autor und ausführender Produzent wurde Steven Maeda ("Lost") verpflichtet. Sowohl beim Drehbuch als auch bei der Produktion bekommt Maeda Unterstützung von Matt Owens ("Luke Cage"). Eine gute Nachricht für alle Fans: "One Piece"-Schöpfer Eiichirō Oda ist ebenfalls als ausführender Produzent beteiligt. Der Manga-Autor äußerte sich via Twitter mit einem offenen Brief an seine Fans zu der Zusammenarbeit mit Netflix:

Die Produktion mit Netflix sei "so vielversprechend", heißt es in der Botschaft unter anderem. "Wie weit wird die Story in den zehn Episoden von Staffel 1 voranschreiten? Wer wird gecastet?! Bitte geduldet euch noch ein wenig länger und bleibt dran!"

Auf der Jagd nach dem "One Piece"

Falls jemand niemals einen Blick in die meistverkaufte Mangareihe der Geschichte geworfen oder eine Folge der langlebigen Animeserie gesehen hat, hier die Kurzfassung:

"One Piece" handelt von den Abenteuern des Piraten Monkey D. Ruffy alias "Strohhut-Ruffy" und seiner Bande, den Strohhut-Piraten. Ruffy will den legendären Schatz, das "One Piece" finden, und der König der Piraten werden. Weil er als Kind eine Teufelsfrucht gegessen hat, wurde Ruffy zum Gummimenschen – er kann seinen Körper wie Gummi dehnen. Diese Fähigkeit nutzt er besonders im Kampf gegen andere Piraten und die Marine.

Netflix wagt sich in unbekannte Gewässer

Mit den Live-Action-Adaptionen von "Cowboy Bebop" und "One Piece" geht Netflix ein großes Risiko ein. Schließlich haben die Manga-Klassiker weltweit eine leidenschaftliche Fanbase. Letztere reagiert nicht immer positiv auf Neuauflagen ihrer Lieblingsserien, wie aktuell der Fall "Ghost in the Shell: SAC_2045" beweist. Der erste Trailer zur Animationsserie stieß bei Fans der Manga-Vorlage und des Animefilms von 1995 auf wenig Gegenliebe.

Ob es mit "One Piece" besser laufen wird, bleibt abzuwarten. Einen voraussichtlichen Starttermin gibt es bislang nicht.

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