Gut und böse: Mid- und Post-Credit-Szenen aus "Justice League" online

The Flash tritt in der Mid-Credit-Szene zu einem spektakulären Rennen an.
The Flash tritt in der Mid-Credit-Szene zu einem spektakulären Rennen an. (©Courtesy of Warner Bros. Pictures 2017)
Jutta Peters Wartet noch immer auf ihren Brief aus Hogwarts. Erwägt alternativ eine Laufbahn bei den Avengers.

Erst nächsten Monat landet "Justice League" auf DVD und Blu-ray im Handel. Wer sich allerdings schon jetzt einen Vorgeschmack auf die Heimkino-Version gönnen möchte, findet nun die Mid- und Post-Credit-Szenen zum Film im Netz. Vorab sei verraten: In einer der Sequenzen feiert ein weiterer Schurke sein Debüt im DC Extended Universe (DCEU).

Zugegeben, die Arbeiten an DCs Team-Film "Justice League" waren chaotisch. Regisseur Zack Snyder verließ die Produktion noch vor den Nachdrehs, angeblich aufgrund einer privaten Tragödie – mittlerweile kursieren jedoch Berichte, in Wahrheit sei Snyder von Warner gefeuert worden.

Nach dem Exit übernahm Joss Whedon den Regieposten und setzte auf umfangreiche Reshoots, die dem Film einen völlig neuen Dreh gegeben haben sollen. Angesichts dieser Tatsache scheint es durchaus angebracht, dass beide Filmemacher jeweils eine Mid- beziehungsweise Post-Credit-Szene zur finalen Kinofassung beisteuerten.

Wenn der fehlende Bart die größte Rolle spielt ...

Die Mid-Credit-Sequenz stammt von Whedon und zeigt ein ikonisches Szenario aus der Comicvorlage: das Wettrennen zwischen The Flash (Ezra Miller) und Superman (Henry Cavill). Dabei lenkt jedoch ein Detail – oder viel mehr ein fehlendes Detail – stetig von dem Gekabbel der beiden Helden ab.

Als Zuschauer kann man den letzten Sohn Kryptons lediglich anstarren, denn Cavills Superman wurde per CGI geradezu verunstaltet. Seine Mimik rund um die Mundpartie scheint beinahe eingefroren. Schuld ist bekanntermaßen der Bart, den der Schauspieler für seine Rolle in "Mission: Impossible 6: Fallout" tragen musste und für die "Justice League"-Reshoots nicht entfernen durfte. So blieb den DC-Verantwortlichen nichts anderes übrig, als die Gesichtsbehaarung mehr schlecht als recht wegzuretuschieren – eine Bearbeitung, die in dieser Szene nur allzu deutlich zu erkennen ist.

Deathstroke gibt sich die Ehre

Inhaltlich interessanter ist hingegen die Post-Credit-Szene von Zack Snyder, denn sie gibt einen Ausblick auf das, was im DCEU künftig ansteht. Das kriminelle Mastermind Lex Luthor (Jesse Eisenberg) trifft sich mit dem weltbesten Auftragskiller Deathstroke (Joe Manganiello) und unterbreitet ihm das Angebot, Gründungsmitglied einer "eigenen Liga" von Super-Schurken zu sein – hier kündigt sich entweder die Legion of Doom oder die Injustice League an.

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